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Große Feier für den Kirkeler Theologen

 Neuer pfälzischer Landesdiakoniepfarrer ist Albrecht Bähr, ein Theologe aus Kirkel. Foto: pm/LKR
Neuer pfälzischer Landesdiakoniepfarrer ist Albrecht Bähr, ein Theologe aus Kirkel. Foto: pm/LKR
Homburg/Kirkel/Bexbach. Seit 1. Januar ist Pfarrer Albrecht Bähr aus Kirkel neuer Landespfarrer für Diakonie. Mit einem Festgottesdienst in der Speyerer Gedächtniskirche wird der 49-jährige Theologe am Sonntag, 16. Januar, 15 Uhr, durch Oberkirchenrat Manfred Sutter in sein Amt eingeführt

Homburg/Kirkel/Bexbach. Seit 1. Januar ist Pfarrer Albrecht Bähr aus Kirkel neuer Landespfarrer für Diakonie. Mit einem Festgottesdienst in der Speyerer Gedächtniskirche wird der 49-jährige Theologe am Sonntag, 16. Januar, 15 Uhr, durch Oberkirchenrat Manfred Sutter in sein Amt eingeführt. Darauf machte die Pfarrerin Sabine Jung aus Altstadt, beim Diakonischen Werk der Pfalz zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, im Gespräch mit unserer Zeitung aufmerksam. Es werden auch viele Gäste der Saarpfalz erwartet, hieß es. Bähr begleiten dabei als Assistenten der designierte Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Johannes Stockmeier, die Stellvertreterin des Landespfarrers für Diakonie, Brigitte Thalmann, der Vorsitzende des Ausschusses für Diakonie, Mission und Verantwortung in der Welt der pfälzischen Landessynode, Pfarrer Marc Reusch, sowie der Caritasvorsitzende der Diözese Speyer, Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer. Als Grußredner werden Sozialministerin Malu Dreyer für das Land Rheinland-Pfalz, Pfarrer Werner Schwartz für die pfälzische Diakonie, Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer für den Caritasverband und Gabriele Kunz für die Mitarbeitervertretung dem neuen Landespfarrer gute Wünsche mit auf den Weg geben. Bähr wurde im November 2010 von der Kirchenregierung der Protestantischen Landeskirche der Pfalz auf Vorschlag des Hauptausschusses des Diakonischen Werkes ernannt. Bähr ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Als seine Hobbys nennt er "Hörbücher, Nachrichtensendungen vor allem im Radio und biblische Weinproben". Zuletzt hat er damit in Bruchhof-Sanddorf die Besucher mit Charme und Witz begeistert. Bähr: "Im Heiligen Land spielten der Weinstock und seine Früchte immer eine zentrale Rolle. Nicht umsonst steht daher der Wein auch im Zentrum christlicher Liturgie als Symbol der Lebensspendung."Zur Landeskirche mit derzeit 482 000 Mitgliedern gehören auch rund 48 000 Gläubige aus dem Saarpfalz-Kreis und dem Ostertal. Bähr ist bereits seit 2002 Beauftragter der drei Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz und für die Kontaktpflege zum Landtag, zur Landesregierung und zu den Ministerien zuständig. Er ist Nachfolger von Gordon Emrich. Nach dem Gesetz über die Diakonie in der Evangelischen Kirche der Pfalz ist der Landespfarrer für Diakonie Leiter des Diakonischen Werkes mit rund 10 000 Mitarbeitern und vertritt dieses nach außen. Bähr ist auch Sprecher der neugegründeten Arbeitsgemeinschaft Diakonie. In ihr sind neben der pfälzischen Diakonie auch die hessen-nassauische und die rheinische Kirche vertreten. Insgesamt beschäftigen die Trägereinrichtungen der Diakonie in Rheinland-Pfalz rund 25 000 Mitarbeiter. 15 000 Ehrenamtliche engagieren sich für die Diakonie. jkn