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Geduldsprobe für die Autofahrer

Einöd/Limbach. Bereits ab diesem Wochenende dürfte es auf der Autobahn A 8 wieder eng werden. Zwischen den Anschlussstellen Einöd und Limbach beginnt der Landesbetrieb für Straßenbau wieder mit umfangreichen Vermessungs- und Bauarbeiten. Jürgen Neumann

Die Autofahrer in unserer Region werden in den kommenden Tagen wieder auf eine Geduldsprobe gestellt, wie bereits in den vergangenen Wochen und Monaten schon häufiger. Diesmal trifft es, wie schon drei Mal 2013, die Autobahn A 8 zwischen den Anschlussstellen Einöd und Limbach. Wie Gerd Kloy, Leiter der Stabsstelle Sonderprojekte beim Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) in Neunkirchen, erklärte, werden am kommenden Wochenende, 26./27. April, Vermessungsarbeiten auf der A 8 auf einer Länge von 1,5 Kilometern zwischen dem Autobahnkreuz Neunkirchen bei Limbach und der Anschlussstelle Einöd durchgeführt. Diese Arbeiten seien nur unter teilweiser Sperrung der Autobahn möglich. Am Samstag sei die Standspur und die Normalspur in Fahrtrichtung Zweibrücken und die Überholspur in der Gegenrichtung nach Neunkirchen zwischen 7 und 18 Uhr betroffen; am Sonntag in der anderen Richtung. In dieser Zeit wird der Verkehr, so der LfS, einstreifig an dem jeweiligen Vermessungsbereich vorbeigeführt. Kloy: "Die A 8 wird auf diesem Abschnitt im täglichen Durchschnitt von 39 000 Fahrzeugen genutzt. Mit Rücksicht auf den täglichen Berufs- und Pendlerverkehr werden die Arbeiten an einem relativ verkehrsarmen Wochenende durchgeführt. Der Landesbetrieb rechnet daher nicht mit nennenswerten Verkehrsstörungen." An dem Wochenende ist nach ADAC-Informationen aber auf den Autobahnen Rückverkehr aus den Osterferien.

Nach dem Maifeiertag, am Freitag, 2. Mai, beginnt der Landesbetrieb für Straßenbau mit der Erneuerung der Fahrbahndecke auf der A 8 auf einer Länge von 5,5 Kilometern zwischen der Anschlussstelle Einöd und der Anschlussstelle Limbach in Fahrtrichtung Neunkirchen, Außerdem würden in dem betroffenen Streckenabschnitt zeitgleich Arbeiten an Brücken durchgeführt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte Juni (Pfingsten) dauern. Der Bund investiert rund 1,8 Millionen Euro. "Wegen unzureichender Fahrbahnbreite für den Verkehr und zur Minimierung der Bauzeit wird es zur Durchführung der Arbeiten erforderlich, die Richtungsfahrbahn Neunkirchen für die Dauer der Bauzeit voll zu sperren und den Verkehr auf die Gegenfahrbahn überzuleiten. Für die Dauer der Bauzeit steht damit in jeder Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung", erklärte Gerd Kloy weiter.

Wegen des Aufbaus von Schutzeinrichtungen wird es erforderlich, vom 2. Mai, 18 Uhr, bis zum 4. Mai, 22 Uhr, die Fahrtrichtung Zweibrücken ab Limbach bis Einöd voll zu sperren. Der Verkehr wird ab der Anschlussstelle Limbach über die Ortschaften Limbach (L 119), Wörschweiler (L 222) und Schwarzenacker (B 423) bei Einöd wieder auf die A 8 geführt. "Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert." Ab dem 4. Mai, 22 Uhr, steht dann im Baustellenbereich in Richtung Zweibrücken und nach Neunkirchen dauerhaft eine Fahrspur zur Verfügung. Der LfS rechnet während der Bauzeit mit Verkehrsstörungen. Den Verkehrsteilnehmern werde empfohlen, bei der Routenplanung etwaige Staus oder zäh fließenden Verkehr zu berücksichtigen oder. den betroffenen Straßenabschnitt nach Möglichkeit zu meiden.

lfs.saarland.de