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Flohmarkt im Juli
Flohmarkt-Profis waren wieder früh auf den Füßen

Ingesamt 851 Händler kamen am ersten Juli-Samstag zum Floh- und Antiquitätenmarkt rund ums Forum nach Homburg. Der fiel angesichts der Schulferien etwas ruhiger aus als sonst – so der Eindruck vieler Händler.
Ingesamt 851 Händler kamen am ersten Juli-Samstag zum Floh- und Antiquitätenmarkt rund ums Forum nach Homburg. Der fiel angesichts der Schulferien etwas ruhiger aus als sonst – so der Eindruck vieler Händler. FOTO: Sebastian Dingler
Homburg. Auch wenn es am Samstag beim Homburger Flohmarkt ruhiger zuging, es wurde so manches Schnäppchen ergattert. Von Sebastian Dingler

Reges Treiben herrschte wie immer beim Homburger Flohmarkt am Samstag, wobei wegen der Ferien sei doch auffällig weniger los als sonst, fanden viele Standbetreiber. Laut Veranstalter, der Homburger Kulturgesellschaft, kamen immerhin 851 Händler. Das ist in den Sommermonaten bei der Traditionsveranstaltung rund um das Forum nicht unüblich. Viele Händler, aber auch potenzielle Käufer sind während der Ferien eben in Urlaub.

Die Händler, die dennoch gekommen waren, spekulierten diesmal vor allem auf ihre amerikanischen Kunden, das war überall zu hören. Diese seien „scharf auf den alten Trödel“ aus „Old Europe“, den sie zu Hause nur schwer bekämen. „Es ist einfach großartig hier“, betonte etwa die Amerikanerin Kristin aus Kaiserslautern. „Es gibt hier eine Menge deutsche und europäische Antiquitäten. In den USA haben wir gar keine Möglichkeit, solche Sachen zu finden. Auf unseren Antiquitätenmärkten gibt es höchstens Dinge aus den Sechzigern und Siebzigern.“ Gerade hatte sie ein altes Fernrohr für 50 Euro ergattert.

Die Amerikanerinnen Christine Cochrum und Jocelyn de Anda hatten sich auf dem Flohmarkt mit ihren französischen Freunden Sylvain und Laurence Brucker aus Thionville verabredet. Gemeinsames und nicht zu übersehendes Hobby: das Faible für die fünfziger Jahre. In der originalen Mode dieser Epoche schlenderten die vier Freunde über den Markt, immer auf der Suche nach Gegenständen, die zu ihrem Stil passten.



Markus Riedinger aus Blieskastel ist bereits seit 25 Jahren auf dem Flohmarkt. Für ihn sei der Tag „durchwachsen“ gewesen. Er hat sich auf Spielzeug von Lego und Märklin spezialisiert, das er selbst sammelt. Nur was über den Erwerb von anderen Sammlungen doppelt in seinen Besitz kommt, wird wieder verkauft.

Christine Cochrum, Jocelyn de Anda, Sylvain und Laurence Brucker (von links) waren auf der Suche nach Dingen aus den fünfziger Jahren.
Christine Cochrum, Jocelyn de Anda, Sylvain und Laurence Brucker (von links) waren auf der Suche nach Dingen aus den fünfziger Jahren. FOTO: Sebastian Dingler