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Kreistag
Finanzspritze für die sieben Feuerwehren im Kreis

 Die insgesamt sieben Feuerwehren im Saarpfalz-Kreis erhalten nach einem bestimmten Schlüssel finanzielle Unterstützung.   
Die insgesamt sieben Feuerwehren im Saarpfalz-Kreis erhalten nach einem bestimmten Schlüssel finanzielle Unterstützung.   FOTO: dpa / Paul Zinken
Homburg. Aus der Zuteilung der Feuerschutzsteuer erhielt der Saarpfalz-Kreis knapp 595 000 Euro. Von Thorsten Wolf

Der saarpfälzische Kreistag hat in seiner Sitzung am vergangenen Mittwochabend unter der Leitung des ersten Kreisbeigeordneten Markus Schaller (CDU) auch über die Verteilung der Mittel aus der Zuteilung der Feuerschutzsteuer entschieden. Insgesamt erhielt der Saarpfalz-Kreis aus diesem Topf knapp 595 000 Euro. Davon behält der Kreis selbst etwas über 234 000 Euro ein – einschließlich eines Korrekturbetrages aus dem Jahr 2016.

Damit stehen für die sieben Feuerwehren im Kreis – St. Ingbert, Homburg, Bexbach, Blieskastel, Kirkel, Gersheim und Mandelbachtal – insgesamt knapp 360 000 Euro zur Verfügung. Die Verteilung erfolgt dabei über einen Schlüssel, der die Zahl der aktiven Angehörigen einer Feuerwehr, die Einwohnerzahl der Kommune, die Anzahl der Löschbezirke und die der Einsätze berücksichtigt. Damit ergibt sich für Homburg eine Zuwendung von etwas über 70 000 Euro. St. Ingbert erhält knapp 67 000 Euro, Blieskastel rund 74 000 Euro. Die Bexbacher Wehr kann auf Mittel in Höhe von knapp 43 000 Euro zurückgreifen, Mandelbachtal bekommt etwas über 42 000 Euro, Gersheim rund 37 000 Euro und Kirkel etwas mehr als 26 000 Euro.

Der Einsatz der Mittel ist zweckgebunden und wird budgetiert bewilligt. Dies bedeutet, dass mit einer Quote von zehn Prozent Investitionen an Feuerwehrgerätehäusern gefördert werden, bei Fahrzeugneubeschaffungen gilt eine Förderquote von 40 Prozent. Die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel muss innerhalb von drei Jahren nachgewiesen werden. Geschieht dies nicht, können Zuwendungen zurückgefordert oder mit zukünftigen Budgets verrechnet werden.