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Irischer Frühschoppen
Feiern als ob man auf der grünen Insel wäre

Voll besetzte Bänke und eine einzigartige Stimmung: Der irische Frühschoppen in Schwarzenbach ist ein Publikumsmagnet. Die Fenians laden mit ihrer Folk-Musik zum Tanzen ein.
Voll besetzte Bänke und eine einzigartige Stimmung: Der irische Frühschoppen in Schwarzenbach ist ein Publikumsmagnet. Die Fenians laden mit ihrer Folk-Musik zum Tanzen ein. FOTO: Cordula von Waldow
Homburg. Am kommenden Sonntag lädt der Obst- und Gartenbauverein Schwarzenbach zu seinem 18. irischen Frühschoppen ein. Von Cordula von Waldow

Irland liegt in Schwarzenbach – zumindest am kommenden Sonntag. Da können es die Freunde der grünen Insel, der weltberühmten irischen Folkmusik und des so beliebten, dunklen Bieres natürlich kaum noch erwarten: Für diesen Sonntag, 5. August, lädt der Obst- und Gartenbauverein Schwarzenbach einmal mehr zu seinem Frühschoppen auf das idyllisch gelegene Vereinsgelände an der Erikastraße zum „Open Air unter dem Nussbaum“ ein. Es ist bereits die 18. Veranstaltung dieser Art. „Wir rechnet am Sonntag bei diesem Wetter mit weit mehr als 1000 Besuchern“, kalkuliert Pressesprecher Herbert Gehring aus der Erfahrung der Vergangenheit. Langjährige Stammgäste, auch von weither wie Antwerpen oder Stuttgart, haben sich angesagt. Beginn ist um 11 Uhr.

Die Irische Folklore-Band The Fenians sorgt mit ihrem vielfältigen Instrumentarium und den typischen Insel-Liedern für beste Stimmung. Es darf getanzt werden – auch zu den Klängen des Dudelsacks. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr spielt als Virtuosin auch spielt diesmal eine Dame auf: Silke Homm-Schmidt aus Rehweiler in der Pfalz ist Dudelsackspielerin und Mitglied der Band K-Town-Pipe in Kaiserslautern. Bei ihrem Debüt im vergangenen Jahr begeisterte sie mit ihrer Musik. In der Pause unterhält Liedersänger Stefan Hoor aus Althornbach zur Gitarre.
Wie immer, dürften am Sonntag vor allem die irischen Farben grün, orange und weiß dominieren – viele kommen in irischer Gewandung, der typischen Kopfbedeckung und sogar Gesichtsbemalung in den Landesfarben. Entsprechend irisch ist das einzigartige kulinarische Angebot: Neben den Klassikern Irish Stew und Landser Hotpot und Bratwurst nach deutschem Geschmack werden Schweinebäckchen an Portweinsoße mit Brotkloß aufgetischt. Auch Vegetarier und sogar Veganer werden mit Rüdis Hafergrütze mit Cocosblütenzucker oder Caros Kichererbsen-Curry delikat beköstigt. „Unsere Preise bleiben zivil, wir wollen, dass viele kommen und Spaß haben können“, verspricht Herbert Gehring. Die typisch irischen Biersorten, das dunkle Guiness und das helle Kilkenny sollen in Strömen fließen. Dazu gibt es Cider vom Fass. Der Eintritt ist frei, gute Laune garantiert.