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FDP Homburg zu Bosch
Liberale fordern Hilfe für Autostandort Homburg

 Die Homburger FDP-Vorsitzende Karin Seyfert.
Die Homburger FDP-Vorsitzende Karin Seyfert. FOTO: Peter Neuheisel
Homburg. Die FDP hat Unterstützung für den Standort Homburg und eine Änderung der Rahmenbedingungen für die Automobilbranche gefordert. Die Homburger Liberalen seien besorgt über die Ankündigung des Bosch-Betriebsratsvorsitzenden Oliver Simon, dass der Druck auf den Standort Homburg vor dem Hintergrund der Automobilkrise steigen könnte. red

Dazu schreibt die Homburger FDP-Vorsitzende Karin Seyfert: „Bosch ist ein wichtiger Arbeitgeber in unserer Stadt. Ein weiterer Stellenabbau oder gar die Schließung des Werkes mit seinen 3800 Mitarbeitern würde die gesamte Region hart treffen. Die Spitze der Stadtverwaltung muss zusammen mit der Landesregierung unverzüglich in Gespräche mit der Konzernspitze und dem Betriebsrat eintreten, wie man den Standort Homburg retten und stärken kann.“

Der saarländische FDP-Landesvorsitzende und verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Oliver Luksic kritisiert die „falschen Rahmenbedingungen wie eine überzogene Energie- und Klimapolitik, die unrealistischen EU-Flottengrenzwerte oder die einseitige Fixierung auf die Elektromobilität. Das treffe die ganze Branche hart. „Die schwierige Situation bei Bosch ist eine Folge der von der Politik hausgemachten Automobilkrise“, unterstrich Luksic.

Der Standort Homburg sei mit seinen Zulieferbetrieben hier besonders gefährdet, so Luksic in der Pressemitteilung weiter. „Die Krise kann nur abgemildert werden, wenn die Politik den Unternehmen Zeit und Fördermittel gibt, um sich umzustellen. Gerade Bosch arbeitet aktuell vielversprechend an der Brennstoffzelle. Mit dieser Technologie kann die Branche erfolgreich werden, wenn die Politik es zulässt und technologieoffen wird.“