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Eröffnung auf Gut Königsbruch
Eröffnung auf Gut Königsbruch

Homburg. Am Sonntag, 10. September, sind landesweit wieder die Denkmäler geöffnet. red

(red) Am kommenden Sonntag, 10. September,  findet wieder der alljährlich wiederkehrende  Tag des offenen Denkmals statt. Diesmal steht der Tag unter dem Motto „Macht und Pracht“.

Ein weit gefasstes Themenfeld, unter das ebenso gut Schlösser (Pracht) passen als auch Festungesbauten (Macht), also kein Wunder, dass vom Schwetzinger Schloss bis zum Westwall-Bunker alles vertreten ist.

Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. 2006 wurde die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit der Aktion Tag des offenen Denkmals als „Ort des Tages“ der Kampagne Deutschland - Land der Ideen ausgezeichnet.  Der Tag des offenen Denkmals kommt nur dank der Initiative vieler Institutionen, Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, privater Denkmaleigentümer und Bürgerinitiativen zustande.



Homburg kommt diesmal eine besondere Bedeutung zu, zumal die landesweite Eröffnungsveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals mit Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur und Professor Josef Baulig, Leiter des Landesdenkmalamts des Saarlandes, im Gut Königsbruch in Bruchhof stattfindet.

Insgesamt sind in Homburg fünf offene Denkmäler vertreten, neben Gut Königsbruch auch die Gustavsburg und der Waldpark Schloss Karlsberg, was vermutlich unter die Rubrik Pracht fällt. Ebenfalls geöffnet sind die beiden großen städtischen Kirchen, St. Michael für den katholischen und die protestantische Stdatkirche  für den evangelischen Glauben. Ob die Kirchen unter Pracht oder Macht fallen, mag man für sich entscheiden. Am Ende ist das Motto auch nicht absolut bindend. Es ist ein Tag, an dem die Kirchen durchaus vetrteten sein sollten. 

 In Stein gehauen wird erzählt, wer die Gustavsburg erbauen ließ.
In Stein gehauen wird erzählt, wer die Gustavsburg erbauen ließ. FOTO: Dieter Gräbner