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Erinnerungsarchiv für Schloss Karlsberg soll jetzt entstehen

Homburg. red

Schloss Karlsberg war ein Ort der großen Sammlungen des Herzogs Karl II. August. Bücher, Waffen, Gemälde, Tafelsilber und Porzellan, Pflanzen, Mineralien und Muscheln, ausgestopfte Vögel und die Tiere der Menagerie - all dies gehörte zur Sammelleidenschaft des Herzogs im 18. Jahrhundert. Das Sammeln soll weitergehen.

In den vergangenen Treffen des Erzählkreises fand sich eine Vielzahl von interessierten Menschen im Karlsberger Hof ein, die sowohl Familienerzählungen vom Karlsberg mitbrachten als auch Erlebnisse von der Grabung im Schlossgelände in den 50er-Jahren. Vielfach erinnerte Legenden und Sagen gehörten zu den lebhaften Beiträgen der Runde, ebenso wie Jugenderinnerungen in den Ruinen der Orangerie und Fundstücke aus eigenen Archivrecherchen an unterschiedlichsten Stellen. Auf diese Weise soll ein Erinnerungsarchiv zusammengeführt werden, in dem noch vorhandenes Wissen über die Homburger Schlösser und deren Relikte gesammelt und die Sammeltradition des Karlsberges, wenn auch anders als von Herzog Karl II. August geplant, fortgeführt wird. Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 21. April, von 14 bis 17 Uhr im Karlsberger Hof in Sanddorf statt. Eingeladen sind alle, die sich vom Thema angesprochen fühlen und Erinnerungsstücke in jedweder Art, Form und Größe beitragen möchten.

Weitere Infos bei Jutta Schwan, Saarpfalz-Kreis, Amt für Heimat- und Denkmalpflege, Tel. (0 68 41) 104 84 28, E-Mail: jutta.schwan@saarpfalz-kreis.de.