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Eine Schule zum Anfassen

 Beim Tag der offenen Tür in der Waldorfschule in Bexbach fertigten Jakob, Christoph und Nina (von links) unter Anleitung ihres Fachlehrers Joachim Karsten (links) Holzregale an. Foto: Bernhard Reichhart
Beim Tag der offenen Tür in der Waldorfschule in Bexbach fertigten Jakob, Christoph und Nina (von links) unter Anleitung ihres Fachlehrers Joachim Karsten (links) Holzregale an. Foto: Bernhard Reichhart
Bexbach. Auf reges Interesse ist am vergangenen Samstag der Tag der offenen Tür in der Freien Waldorfschule Saarpfalz in Bexbach gestoßen. Einmal im Jahr haben Besucher die Möglichkeit, die Schule von innen kennenzulernen. Denn Viertklässler und deren Eltern überlegen sich schon frühzeitig, welche weiterführende Schule im kommenden Jahr infrage kommen könnte

Bexbach. Auf reges Interesse ist am vergangenen Samstag der Tag der offenen Tür in der Freien Waldorfschule Saarpfalz in Bexbach gestoßen. Einmal im Jahr haben Besucher die Möglichkeit, die Schule von innen kennenzulernen. Denn Viertklässler und deren Eltern überlegen sich schon frühzeitig, welche weiterführende Schule im kommenden Jahr infrage kommen könnte. Lehrer und Schüler der Waldorfschule hatten wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, um den interessierten Besuchern einen Einblick in die Einrichtung zu geben. So bestand für alle Eltern und künftigen Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Unterrichtsstunden zu besuchen und sich so ein Bild zu machen. Auch in der Oberstufe gab es jeweils ein offenes Klassenzimmer, in das die Besucher hineinschnuppern durften. Zuschauen konnte man sowohl in den klassischen Fächern Französisch, Englisch und Mathematik wie auch im handwerklich-künstlerischen Unterricht. Auf großen Zuspruch stießen auch die Unterrichtseinheiten in den Fächern Erdkunde, Kupfertreiben, Geschichte, Algebra, Stilkunde und Eurythmie. Wer sich für die handwerklichen Angebote der Schule interessierte, der konnte sich in den beiden Werkhäusern umschauen, wo Schneidern, Tischlern, Kartonage und Plastizieren angesagt war. So fertigte Fachlehrer Joachim Karsten mit Schülern der neunten Klasse in der Schreinerei unterschiedlich große Holzregale für CDs und DVDs an. Kartonage und Buchbinderei demonstrierten Schüler der Klasse elf unter Leitung von Lehrer Bernd Bienioßek. Wem die praktischen Darbietungen noch nicht genug waren, der konnte sich im kleinen Haus an einem Stand mit den wichtigsten Informationen über die Waldorfpädagogik versorgen und sich in Gesprächen mit Lehrern austauschen. So gibt es den Hauptschulabschluss nach der zehnten Klasse, den Realschulabschluss nach der zwölften und die allgemeine Hochschulreife nach der 13. Klasse. Die eigentliche Waldorfschulzeit endet nach der zwölften Klasse mit dem Waldorfschulabschluss. Derzeit besuchen über 400 Schülerinnen und Schüler die Schule. Abgerundet wurde der Tag der offenen Tür in der Waldorfschule Bexbach mit der traditionellen Monatsfeier im Festsaal. Dabei präsentierten Schüler aller Klassen auf der Bühne Vorführungen aus dem Unterricht. re



Auf einen BlickInformationen zu Anmeldungen in der Freien Waldorfschule Saarpfalz Bexbach gibt es im Sekretariat unter Telefon (0 68 26) 32 60 täglich zwischen acht und 13 Uhr. Neben dem Tag der offenen Tür finden im Januar und Februar 2011 noch drei Infoabende statt, bei denen die Unter- und Mittelstufe, die Oberstufe mit den Abschlüssen, der handwerklich-künstlerische Unterricht und die Schulstruktur zusammen mit der Elternarbeit vorgestellt werden. re