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Eine Initiative der ganz besonderen Art

 Die Vorsitzende der Elterninitiative Herzkrankes Kind Homburg/Saar, Monika Funk (Zweite von links), begrüßte mit dem Ärztlichen Direktor Wolf Ingo Steudel (Dritter von links) und dem Kaufmännischen Direktor Ulrich Kerle die Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer zum 20-jährigen Jubiläum. Foto: Bernhard Reichhart
Die Vorsitzende der Elterninitiative Herzkrankes Kind Homburg/Saar, Monika Funk (Zweite von links), begrüßte mit dem Ärztlichen Direktor Wolf Ingo Steudel (Dritter von links) und dem Kaufmännischen Direktor Ulrich Kerle die Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer zum 20-jährigen Jubiläum. Foto: Bernhard Reichhart
Homburg. "Ein kleines Herz braucht einen starken Partner". Seit nunmehr 20 Jahren setzt sich der Verein Herzkrankes Kind Homburg/Saar für Familien mit herzkranken Kindern ein und ist für sie der Partner fürs Herz. Gestern hat die 1991 von 60 betroffenen Eltern gegründete Elterninitiative ihr 20-jähriges Jubiläum im Personalcasino des Universitätsklinikums gefeiert

Homburg. "Ein kleines Herz braucht einen starken Partner". Seit nunmehr 20 Jahren setzt sich der Verein Herzkrankes Kind Homburg/Saar für Familien mit herzkranken Kindern ein und ist für sie der Partner fürs Herz. Gestern hat die 1991 von 60 betroffenen Eltern gegründete Elterninitiative ihr 20-jähriges Jubiläum im Personalcasino des Universitätsklinikums gefeiert. Nach zwei Jahrzehnten habe sich der Verein mit 470 Familien zu einer der größten Elterninitiativen im kinderkardiologischen Bereich entwickelt, erklärte Monika Funk, seit 20 Jahren Vorsitzende der Elterninitiative Herzkrankes Kind. Wichtigstes Ziel und herausragendes Element sei die Hilfe für betroffene Eltern. Die Einrichtung der Villa Regenbogen als "Oase der Ruhe" sei eine große Bereicherung für die Eltern, welche hier in Ruhe Kraft tanken könnten. Darüber hinaus habe die Initiative in den letzten 20 Jahren die Kinderkardiologie und Herzchirurgie mit Personal- und Sachausstattung in Höhe von zwei Millionen Euro finanziell unterstützt, fügte Funk hinzu. Als Schirmherrin der Jubiläumsfeier wies Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer darauf hin, "dass sich sowohl die medizinischen Bereiche als auch die Art und Weise, wie man mit herzkranken Kindern und ihren Familien umgehe, vieles in der Für- und Vorsorge für die gesamte Familie geändert hat". "Ein fantastischer Verein, der unheimlich viel Gutes getan hat und auch weiterhin tut", lobte Kramp-Karrenbauer das Team um Vorsitzende Monika Funk. Professor Wolf-Ingo Steudel, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums, bezeichnete den Verein als "eine Erfolgsstory ohnegleichen". Werner Bauz, Vorsitzender des Bundesverbandes Herzkrankes Kind, erinnerte daran, das der Verein Herzkrankes Kind Homburg 2007 als 16. Verband dem Bundesverband beigetreten ist. Eine gute Nachricht hatte Bauz auch dabei, denn der Bundesverband werde die Kosten für das Familienfrühstück in der Villa Regenbogen übernehmen. Angeborene Herzfehler seien die häufigsten Organfehlbildungen bei Kindern, erklärte der Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Professor Hashim Abdul-Khaliq. Junge Eltern treffe dies meistens hart und stelle einen Schock dar. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Betroffenen und ihren Eltern gestalte man den Aufenthalt in der Klinik so angenehm wie möglich. Eine große Rolle komme dabei dem Verein zu, lobte Abdul-Khaliq dessen hervorragende und beispiellose Arbeit. So finanziere die Initiative einen Psychologen, einen Dokumentationsassistent sowie Hilfekräfte der Klinik. re



Auf einen Blick

Der Verein Herzkrankes Kind Homburg/Saar wurde 1991 von 60 betroffenen Eltern gegründet. Seit 20 Jahren ist Monika Funk Vorsitzende des derzeit 470 Familien zählenden Vereins. Anliegen des Vereins ist es, Eltern und Kinder vor, während und nach Herzoperationen zu betreuen. Infos bei Monika Funk unter Tel. (0 68 08) 34 40 oder in der Villa Regenbogen im UKS, unter Tel. (0 68 41) 1 62 74 66. re