| 21:19 Uhr

Einblicke in vier Berufsfelder

Bexbach. Schüler der achten Klassenstufe der Gesamtschule Bexbach konnten sich bei zwei Berufsorientierungs-Nachmittagen über verschiedene Berufe informieren. Sie hatten Gelegenheit, sich in die Informationsveranstaltungen einzuwählen und erhielten so einen Einblick in vier Berufsfelder Von Merkur-Mitarbeiter Bernhard Reichhart

Bexbach. Schüler der achten Klassenstufe der Gesamtschule Bexbach konnten sich bei zwei Berufsorientierungs-Nachmittagen über verschiedene Berufe informieren. Sie hatten Gelegenheit, sich in die Informationsveranstaltungen einzuwählen und erhielten so einen Einblick in vier Berufsfelder.Die Gesamtschule führe die Jugendlichen nicht nur zu verschiedenen Schulabschlüssen bis zum Abitur, sondern kümmere sich zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft und pädagogischen Fachkräften auch rechtzeitig um sinnvolle Anschlüsse, erklärte Schulleiterin Gaby Schwartz. Dazu biete man zusammen mit Kooperationspartnern ein umfangreiches Programm zur Berufsorientierung, welches bereits in Klassenstufe sieben ansetze. Als Beispiele nannte sie den Berufsschnuppertag, Sozialpraktikum, Betriebsbesichtigungen, -praktikum oder Lernpartnerschaften. In Jahrgangsstufe acht haben Schüler eine Stunde Berufsorientierung. Im Rahmen der "Zukunft konkret"-Stunden werden regelmäßig Experten von außen einbezogen, welche den Schülern Möglichkeiten aufzeigen, sich über die Vielzahl an Ausbildungsberufen zu informieren. Vertiefte Berufsorientierung sei fester Bestandteil im Schulprogramm, so Schwartz. Einmal im Jahr werden Berufsinformationsnachmittage durchgeführt, in denen die Schüler der Jahrgangsstufe acht die Gelegenheit haben, Ausbildungsberufe kennen zu lernen. Auch dieses Mal waren Unternehmen und Institutionen aus dem Umfeld der Schule vor Ort, welche von Jutta Krass, der Bildungsbegleiterin im Modellversuch Reformklassen vom Diakonischen Werk, Tina Heib, Sozialcoach von der Awo, sowie Maren Kanzlirsch von Alwis organisiert wurden.

"Wir haben uns bemüht, in Zusammenarbeit mit der Schulleitung, der Bildungsbegleiterin im Modellversuch Reformklasse und dem Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit ein buntes Programm zu konzipieren, um die Schüler umfangreich über unterschiedliche berufliche Möglichkeiten zu informieren", erklärte Kanzlirsch. Auch Krass wertete die Veranstaltung als vollen Erfolg: "Es ist erfreulich, dass viele Partner aus der Umgebung und der Verwaltung bereitwillig Zeit investiert haben, um Jugendlichen Ausbildungsberufe näher zu bringen". Die Firmen und der Saarpfalz-Kreis gestalteten die Infonachmittage abwechslungsreich. Teilweise waren Auszubildende mit einbezogen, was für die Schüler besonders interessant war.

"Es war spannend, etwas über Metalle und Werkzeuge zu lernen", betonte Schüler Max Mohr, welcher sich bei Anne Bauer von der Uniklinik in Homburg über den Beruf des Feinwerkmechanikers kundig machte. Jana Steffgen hatte sich vorgenommen, einmal in typische Männerberufe schnuppern und informierte sich über den Beruf des Feinwerkmechanikers, aber auch des Dachdeckers. "Ich interessiere mich für Metall und Maschinen und klettere gerne auf Bäume." "Es war spannend, etwas über Metalle und Werkzeuge zu lernen."



Max Mohr