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AfD zu Schneidewind
„Die Realitätsferne der SPD“

Homburg. Homburger AfD fordert Oberbürgermeister zum Rücktritt auf. Von red

SPD-Vorsitzender Wilfried Bohn hatte zum Scheitern von OB Rüdiger Schneidewind beim Landesparteitag seiner Partei unter anderem bedauert, dass die Stadt bei der ganzen Diskussion um Affären so schlecht wegkomme. Außerdem hätte man ungern, dass die AfD bei nach den nächsten Wahlen mit einem zweistelligen Ergebnis im  Stadtrat sitze. Die Homburger AfD regiert jetzt: „Anstatt die Ursachen anzusprechen, warum die Stadt ein katastrophales Außenbild abgibt und warum es für Teile der Bevölkerung den Anschein hat, als wären Veruntreuung, Kumpanei und Vetternwirtschaft im Rathaus mittlerweile normal,  schießt man sich lieber auf die AfD ein“, so Pressesprecher Markus Loew. Man solle sich die Frage stellen, ob das Festhalten am OB nicht der eigentliche Grund für und das schlechte Bild der Stadt sei. Und weiter: „Wir fordern den Rücktritt Schneidewinds, denn er hat der Stadt schweren Schaden zugefügt — in der Außendarstellung wie finanziell“.