| 19:07 Uhr

Die Kleinsten stehen in Rubenheim ganz vorne

Im Nachwuchs liegt die Zukunft von Rubenheim. Das ist nicht allein die Auffassung von Ortsvorsteherin Kathrin Hauck, die glücklich ist, dass es in ihrem Dorf eine Kindertagesstätte gibt. Die katholische Kita St. Norbert Rech

Mauritius sieht sich selbst als ein Ort der Begegnung. "Hier kommen täglich viele kleine und große Menschen zusammen. Es entstehen vielfältige soziale Kontakte", erklärt Leiterin Esther Fuchs-Becker. Sie würden erfahren, was wichtig und wertvoll ist und dass sich die Menschen gegenseitig bereichern. In der Kita würden christliche Werte gelebt. Die Kinder würden auch im Umgang mit der Natur dafür sensibilisiert, wie wertvoll jedes noch so kleine Geschöpf ist. Gemeinsam mit der Pfarrgemeinde gestalten die Knirpse monatliche Geburtstags-Segensgottesdienste, die St. Martins-Feier und vieles mehr. Die Erzieherinnen legen großen Wert auf die individuelle Entwicklung der Kinder.

Insgesamt gibt es in der Kita 60 Plätze, davon zehn für Krippenkinder. Der erste Kindergarten in Rubenheim gab es schon im Jahr 1956. Damals wurde die Betreuung der Kleinen von den Niederbronner Schwestern übernommen. Auch seinerzeit war der Nachwuchs von Herbitzheim und Bliesdalheim mit von der Partie. Das Schwesternhaus erfüllte nach einiger Zeit nicht mehr den Anforderungen und hätte grundlegend saniert werden müssen. Der Verwaltungsrat entschied sich Mitte der achtziger Jahre aber für einen zeitgemäßen Neubau. Neben einem herrlichen Gelände um das neue Gebäude gibt es nun sogar eine kleine Turnhalle, in der die Kinder herumtoben können.

Für das Mittagessen, das von der Breitfurter Metzgerei Werth geliefert wird, steht ein Bistro zur Verfügung. Jedes Kind bringt sein eigenes Frühstück von zuhause mit. Von Dienstag bis Freitag gibt es kostenloses Obst als Imbiss. Die Einrichtung, in der es drei Gruppen gibt, hat von sieben bis 17 Uhr geöffnet.

Besonders wichtig ist in der Rubenheimer Kita die Spracherziehung. So gibt es hier sogar eine Französischfachkraft, die den Kleinen schon früh die Kommunikation mit den Nachbarn beibringt. Regelmäßig wird in der Einrichtung auch musiziert. Auch die bildende Kunst steht auf dem Programm.

"Großen Stellenwert hat die Zusammenarbeit mit den Eltern", so Fuchs-Becker. Diese basiert auf Bastelnachmittage, Ernte-Aktionen oder Gottesdienste. Außerdem gibt es die Möglichkeit, im Elternausschuss mitzuarbeiten.