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Keine Entscheidung gefallen
Detektivaffäre: Kein Beschluss des Stadtrates

Wie erwartet ohne Beschluss endete die nichtöffentliche Sondersitzung des Homburger Stadtrates am Montagabend zur Detektivaffäre. Das hat Pressesprecher Jürgen Kruthoff auf Anfrage am Dienstag  mitgeteilt.

Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind muss möglicherweise mit Regressforderungen der Stadt in sechsstelliger Euro-Höhe rechnen. Hintergrund: Der Stadtrat hatte einen neutralen Gutachter eingeschaltet. Dieser hatte in der Sitzung über die Ergebnisse des Gutachtens berichtet, die lauten wohl: Der Verwaltungschef habe gleich mehrfach gegen Dienstpflichten verstoßen. Er empfiehlt dem Stadtrat dringend, Schadensersatzansprüche gegen Schneidewind geltend zu machen (wir berichteten). Jetzt müsse der Stadtrat entscheiden, wie er mit den Ratschlägen umgehe, sagte Kruthoff.