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Gerichtsprozess
Detektiv-Affäre: Verfahren geht jetzt weiter

Homburg/Düsseldorf. Die „Detektiv-Affäre“ im Homburger Rathaus geht vor dem Düsseldorfer Landgericht am Dienstag, 3. September, 13.15 Uhr, weiter. Bei dem dann dritten Prozesstermin soll laut Gerichtssprecherin Miriam Reinartz einer der damals beauftragten Detektive zu den abgerechneten Hotelkosten, Fahrten und Leistungen vernommen werden. Von Eric Kolling

 Die Düsseldorfer Detektei will vom inzwischen suspendierten Homburger Ex-Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD) über eine Zivilklage rund 70 000 Euro Vergütung von der Stadt, gegen die die Stadt Widerklage eingereicht hatte.  Hintergrund ist Schneidewinds Ende des Jahres 2015 am Stadtrat und den Gremien vorbei erteilter Auftrag zur Bespitzelung von Baubetriebshof-Mitarbeitern. Insgesamt beläuft sich die Rechnung der Detektei auf rund 330 000 Euro, bezahlt hat die Stadt davon bisher rund 260 000 Euro.

Der Prozess steht in keiner Verbindung mit der Verurteilung von Schneidewind vor dem Landgericht Saarbrücken.