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Streit um Honorar
Detektiv-Affäre um Schneidewind kommt vor Düsseldorfer Gericht 

Die Überwachungsaffäre um Homburgs Oberbürgermeister Rüdiger
Schneidewind beschäftigt nun ein Gericht in Düsseldorf.
Die Überwachungsaffäre um Homburgs Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind beschäftigt nun ein Gericht in Düsseldorf. FOTO: Thorsten Wolf
Homburg/Düsseldorf. Detektei in Düsseldorf fordert von der Stadt Homburg ausstehende Honorare in Höhe von rund 70 000 Euro. Die Stadt hat bereits Widerklage eingereicht. Von Ulrike Stumm

Im Zuge der Homburger Überwachungsaffäre rund um den städtischen Betriebshof hat es am Dienstag einen Termin vor dem Düsseldorfer Landgericht gegeben. Dieses habe einen Vergleichsvorschlag gemacht, der nächste Verhandlungstermin sei auf den 19. Juni angesetzt, hieß es von der dortigen Pressestelle. Das von Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD) Ende 2015 am Stadtrat und anderen Gremien der Stadt vorbei engagierte, in Düsseldorf ansässige Detektivbüro hatte die Stadt Homburg auf die Zahlung noch ausstehender Honorare verklagt. Gegen Schneidewind hatte die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Untreue erhoben, weil er die Detektei mit der Kontrolle von Beschäftigten beauftragt haben soll. Insgesamt beläuft sich die Rechnung der Detektei auf rund 330 000 Euro, bezahlt hat die Stadt davon rund 260 000 Euro, teilte die Verwaltung mit. Die Stadt Homburg habe allerdings bereits eine Widerklage eingereicht. Falls die Forderung des Detektivbüros vollumfänglich zurückgewiesen werde, fordere die Stadt eine gewisse Summe des bereits gezahlten Geldes zurück.