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Schöne Teller und Tassen
Der Süden kommt nach Homburg

 Der Keramikmarkt bietet schöne, handgemachte Sachen, wie man sie sonst kaum findet. Deshalb lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall, denn ein bunter Becher oder ein bemalter Teller gehen immer.
Der Keramikmarkt bietet schöne, handgemachte Sachen, wie man sie sonst kaum findet. Deshalb lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall, denn ein bunter Becher oder ein bemalter Teller gehen immer. FOTO: Wolfgang Henn/Saarpfalz-Touristik
Homburg. Fröhlich und bunt wie in Italien, so präsentiert sich der Keramikmarkt gerne in Homburg. Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit. Von Christine Maack

. Homburg leuchtet wieder bunt und fröhlich, wenn rund 100 Kunsthandwerker aus der gesamten Bundesrepublik und den Nachbarregionen Frankreich und Benelux am Samstag und Sonntag, 6. und 7. April, in der Innenstadt ihre keramischen Produkte zum Verkauf anbieten.

Die Veranstalter – Saarpfalz-Touristik und Stadtmarketing Homburg – hoffen auf gutes Wetter, damit die Besucher aus der gesamten Region das südländische Flair auf dem Homburger Keramikmarkt genießen können. Nicht immer spielte bisher das Wetter mit, entweder es kübelte vom Himmel oder der Wind blies die Stände fast weg. Bleibt nun nur zu hoffen, dass das Wetter diesmal am ersten April-Wochenende gnädig sein möge, denn gerade die Freiluft-Atmosphäre macht einen erheblichen Teil des Charmes des Marktes aus. Oft fiel der Keramikmarkt in den März, der selten ein Garant für Wärme war. Mal sehen, wie es diesmal wird.

Wie immer, gibt es beim Keramikmarkt eine Preis- und Qualitäts-Skala, die vom teuren Kunsthandwerk bis zur nützlichen Gebrauchskeramik reicht. Auch Gartenobjekte und Osterdekoration gehören traditionell zum Angebot, für das bevorstehende Osterfest werden die verschiedensten Artikel angeboten.



Die Veranstalter legen Wert darauf, dass keine Händler mit Massenwaren am Markt teilnehmen und die Qualität senken, sondern nur Keramik-Hersteller, die ihre eigene kleine Werkstatt betreiben, sind erwünscht. Wie im vergangenen Jahr, kann der Marktbesuch wieder mit einem Einkaufsbummel in den Homburger Geschäften verbunden werden, da in der Innenstadt am Sonntag, 7. April, von 13 bis 18 Uhr zusätzlich ein verkaufsoffener Sonntag stattfindet.

Für die Bewirtung sorgen die zahlreichen Gastronomiebetriebe und Cafés, die ebenfalls auf gutes Wetter hoffen.

An beiden Tagen ist auch wieder das Parkhaus in der Innenstadt geöffnet. Der Keramikmarkt öffnet am Samstag um zehn Uhr und schließt gegen 18 Uhr, am Sonntag öffnet er um 11 Uhr und geht offiziell bis 18 Uhr. Allerdings sollte man bis 16 Uhr „durch“ sein, denn Händler, die noch einen weiten Heimweg vor sich haben, fahren oft schon vor 18 Uhr ab. An beiden Tagen hat man genügend Zeit, nach dem Essen oder dem Stadtbummel wieder zu den Lieblingsobjekten an diesem oder jenem Stand zurückzukehren, wenn man sich am Ende doch noch zum Kauf einer Kanne, einer Schüssel oder einer Skulptur entschlossen hat.

Die Palette der angebotenen Kunstobjekte ist vielfältig: Schmuck aus verschiedenen Tonmaterialien, Keramikobjekte, Raku- und Kunstskulpturen, Gartentische aus Mosaiken und vieles mehr. Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim präsentiert verschiedene Ausgrabungsfunde und töpfert mit Kindern.

Aus touristischer und wirtschaftlicher Sicht ist der Homburger Keramikmarkt ein wichtiges Zugpferd, um Besucher auch weit über die Grenzen des Kreises hinaus nach Homburg zu locken, betont die Saarpfalz-Toursitik. Gerade die Konzentration auf das Produkt Keramik stelle für Homburg ein „Alleinstellungsmerkmal“ in der Region dar, das sich werblich und touristisch gut vermarkten lasse. Ein Besuch auf dem Keramikmarkt könne  mit einer Stippvisite zu den Homburger Sehenswürdigkeiten, etwa den Schloßberghöhlen, dem Römermuseum in Schwarzenacker oder mit einem Einkaufsbummel in der Innenstadt kombiniert werden. Die Saarpfalz-Touristik und die Homburger Kulturgesellschaft wollen Homburg als „Stadt der Märkte“ in der Region positionieren. Neben dem Keramikmarkt organisiert die Saarpfalz-Touristik zusammen mit dem der Homburger Kulturgesellschaft auch den Landmarkt im Herbst.  Am Samstag und Sonntag finden außerdem verschiedene Stadtführungen statt. Treffpunkt ist der Infostand vor der Bühne am Historischen Marktplatz.

 Wenn die Sonne scheint, gibt es auf dem Homburger Marktplatz kaum noch ein freies Eckchen, so groß ist die Begeisterung.
Wenn die Sonne scheint, gibt es auf dem Homburger Marktplatz kaum noch ein freies Eckchen, so groß ist die Begeisterung. FOTO: Saarpfalz-Touristik