| 12:07 Uhr

Bürgermeister-Wahl
100 Prozent Zustimmung für Thomas Leis

Der SPD-Kreisvorsitzende Stefan Pauluhn und Bernd Benner als Chef der Sozialdemokraten in Bexbach konnten sich über eine 100-Prozent-Zustimmung für Thomas Leis (von links) als Kandidaten für die kommende Bürgermeisterwahl freuen.
Der SPD-Kreisvorsitzende Stefan Pauluhn und Bernd Benner als Chef der Sozialdemokraten in Bexbach konnten sich über eine 100-Prozent-Zustimmung für Thomas Leis (von links) als Kandidaten für die kommende Bürgermeisterwahl freuen. FOTO: Thorsten Wolf
Bexbach. Die SPD-Delegierten statteten den Bexbacher Bürgermeister mit einem Traumergebnis aus. Damit tritt Amtsinhaber Thomas Leis wieder als Kandidat bei der Wahl zum Stadtoberhaupt im kommenden Jahr an.

Nein, eine Überraschung war die Kür des SPD-Kandidaten für die Wahl des Bexbacher Bürgermeisters im Mai 2019 nicht: Einstimmig entschieden die Delegierten der Stadtverbandskonferenz am Mittwochabend, dass der aktuelle Amtsinhaber Thomas Leis erneut ins Rennen gehen soll. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Damit hat sich die SPD am Höcherberg geschlossen hinter ihren Mann im Rathaus gestellt. Geschlossenheit war dann auch das, was Stefan Pauluhn, Kreisvorsitzender der SPD im Saarpfalz-Kreis und Chef der SPD-Landtagsfraktion, und Bernd Benner, der SPD-Stadtverbandsvorsitzende der Sozialdemokraten am Höcherberg, als eine der wichtigen Voraussetzungen für einen erneuten Sieg von Leis anmahnten. Aber nicht nur das.

So machte Pauluhn als erster Redner des Abends deutlich, dass es vor allem auch darum gehen müsse, nah bei den Menschen zu sein. Als beispielhaft nannte er da den erfolgreichen Wahlkampf der SPD im Kampf um das Oberbürgermeisteramt in Zweibrücken. So habe man sich dort, wie Pauluhn schilderte, auf die Probleme vor Ort konzentriert. „Und man hat es dort geschafft, die SPD Zweibrücken als geschlossene Truppe darzustellen.“ So müsse es im kommenden Jahr auch in Bexbach geschehen. „Ich hoffe, dass wir heute einen ersten gemeinsamen Aufschlag machen und eine Nominierung hinbekommen, die eine entsprechende Außenwirkung hat. Nämlich die, dass diese starke SPD in Bexbach geschlossen hinter ihrem Bürgermeister steht. Denn wir wollen, dass Bexbach rot bleibt, dass Bexbach weiterhin einen SPD-Bürgermeister hat und dass Thomas Leis nicht nur der jetzige Bürgermeister ist, sondern auch der zukünftige wird.“

Auch Bernd Benner seinerseits betonte, dass „wir nur mit Geschlossenheit einen Wahlerfolg bei unserer Wählern erzielen.“ Anders als anderswo wolle man es deswegen in Bexbach besser machen und habe sich nach internen Diskussionen im Vorstand einstimmig dafür ausgesprochen, Thomas Leis als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr der Stadtverbandsdelegiertenkonferenz vorzuschlagen, „einen ausgewiesenen Fachmann, einen Mann, der über 40 Jahre Verwaltungserfahrung bei der Stadt Bexbach vorzuweisen hat“.



Leis habe sich in seiner Tätigkeit als Bürgermeister durch seine sachbezogene und konstruktive Arbeit Anerkennung erworben. In der Folge schilderte Benner aus Sicht der SPD die Erfolge, die Leis in den zurückliegenden Jahren seiner Amtszeit habe erreichen können, erinnerte aber auch an die schwierige Entscheidung zur Schließung des Hallenbades, „das hat zu vielen Diskussionen in der Bevölkerung geführt“. Thomas Leis habe „Problemlösungskompetenz“ bewiesen, war sich Benner sicher.

Dass sich eben Thomas Leis vor dem Wahlgang noch einmal den Delegierten vorstellte, gehörte zu den Formalien des Abends.

Leis skizzierte da seinen Weg in der Bexbacher Verwaltung – vom Eintritt in den mittleren Dienst vor mehr als vier Jahrzehnten über die Weiterqualifizierung für den gehobenen Dienst, von Tätigkeiten im Ordnungsamt der Stadt bis zu seinem Einsatz als Wirtschaftsförderer und sein damit verbundenens, jahrelanges Engagement bei der Umwandlung der früheren Saarpfalz-Kaserne zum Saarpfalz-Park als Ansiedlungsfläche für Gewerbe in der Stadt.

Am Ende sollte sich der Wunsch von Pauluhn und Benner erfüllen, mit 100 Prozent der Stimmen gab die Stadtverbandsdelegiertenkonferenz ihrem Kandidaten Thomas Leis das maximale Vertrauen mit auf den Weg.