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Betrüger fordern 5000 Euro von Homburger Seniorin

Homburg. Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche, durch die eine 75-jährigen Frau aus Homburg geschädigt wurde. Die Frau hatte vor kurzem einen Urlaub in der Türkei verbracht und erhielt zurück in Deutschland mehrere Anrufe eines Mannes und einer Frau. bea

Sie habe bei einem Urlaub in der Türkei Schmuck gekauft und bei der Ausreise nicht verzollt, obwohl sie das hätte tun müssen. Nun habe das türkische Finanzamt bei dem Verkäufer des Schmucks eine Nachzahlung in Höhe von 4990 Euro gefordert, den doch logischerweise die Frau bezahlen müsse, da sie den Schmuck bei der Ausreise nicht ordnungsgemäß deklariert habe. Da die Anrufer der Seniorin im Falle einer Nichtzahlung zudem auch mit Repressalien drohten und ihr regelrecht "die Hölle heiß machten", überwies die eingeschüchterte ältere Frau schließlich den von ihr geforderten Betrag.

Im Nachhinein verunsichert, erzählte sie die Geschichte ihrem Mann, der die Sache als Betrugsmasche einstufte. Beiden gelang es dann letzten Endes doch noch, eine Rücküberweisung der 4990 Euro zu veranlassen.

Die Polizei Homburg warnt vor dieser in der Vergangenheit immer wieder angewendeten Betrugsmasche, bei der immer wieder vor allem ältere Mitbürger geschädigt werden. Überweisungen ins Ausland sollten nicht getätigt werden. Ältere Mitbürger, die verunsichert sind, sollten sich deshalb Rat und Hilfe bei Vertrauten oder bei der Polizei einholen.

Nähere Informationen und Hilfe gibt es bei der Polizei Homburg unter der Telefonnummer (0 68 41) 10 60