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Beim Seminar „Kraut und Römer“ gibt's viel zu entdecken

 Wie die Römer einst kochten, lernt man in einem speziellen Kurs der Stadtverwaltung. Unser Foto zeigt die römische Küche in Schwarzenacker. Foto: Maack
Wie die Römer einst kochten, lernt man in einem speziellen Kurs der Stadtverwaltung. Unser Foto zeigt die römische Küche in Schwarzenacker. Foto: Maack FOTO: Maack
Schwarzenacker. Gäste künftig mit römischen Speisen überraschen? Wie's geht, zeigt ein Seminar am 24. Mai im Römermuseum in Schwarzenacker. Eine wichtige Rolle spielen dabei bekannte und weniger bekannte Kräuter. bea

Nicht nur vor 2000 Jahren, sondern auch heute ist die mediterrane Küche in unserer Heimat nicht mehr wegzudenken. Die Römer, die ab dem 1. bis zum 4. Jahrhundert nach Christus unsere Heimat gemeinsam mit den ortsansässigen Kelten unter anderem im heutigen Homburger Stadtteil Schwarzenacker besiedelten, verfeinerten ihre Speisen mit gesunden Kräutern und Gewürzen, die wir in unseren modernen Kochbüchern wieder finden können. Neben Liebstöckel, Oregano, Petersilie, Koriander, Pfeffer oder Kümmel fand auch die uns weniger bekannte Weinraute bereits in der römischen Küche Verwendung.

Im Seminar "Kraut und Römer" am Samstag, 24. Mai, im Römermuseum Schwarzenacker lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer römische Speisen kennen, mit denen sie ihre Gäste zukünftig überraschen können. Unter Anleitung von fachkundigen Museumsmitarbeiterinnen bereiten sie diverse römische Gerichte zu, deren besondere Geschmacksnote aus der Komposition vieler verschiedener Kräuter entsteht, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung weiter.

Die Teilnehmer erfahren zudem von einer Heilpraktikerin und Kräuterexpertin Interessantes und Nützliches über die Kräuter in der römischen Küche und ihre Heilwirkung in der Medizin. Veranstaltungsort ist das Römermuseum in Schwarzenacker, und zwar die römische Küche im Freigelände. Treffpunkt aller Teilnehmer ist am Edelhaus im Barockgarten, wie es in der Mitteilung der Stadtverwaltung weiter heißt.

Die Teilnahmegebühr inklusive Museumseintritt und Speisezutaten beträgt 24 Euro pro Person bei einer Mindestanzahl von 18 Personen. Verbindliche Anmeldungen für die Veranstaltung sind bis zum Mittwoch, 21. Mai, unter der Telefonnummer (0 68 48) 73 07 77 erforderlich.