| 23:28 Uhr

Detektivaffäre
BBH-Überwachung fast ohne Folgen

Homburg. In der Überwachungsaffäre rund um den städtischen Baubetriebshof (BBH) müssen drei von vier betroffenen Mitarbeitern wohl nicht mit weitgehenden Folgen rechnen. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken teilte mit, dass die wegen Betruges und Diebstahls gegen drei Beschuldigten geführten Ermittlungen eingestellt worden seien. Man habe ihnen jeweils nur den Nichteintrag von Pausen/private Tätigkeit in die Rapportzettel von etwa einer bis eineinhalb Stunden nachweisen können, darüber hinaus einem von ihnen den Diebstahl von sechs Stück Holz, je 30 Zentimeter lang. Angesichts der arbeitsrechtlichen Sanktionierung durch den Arbeitgeber und der im Einzelfall entstandenen Schäden, die bezogen auf die einzelnen Beschuldigten „in der Gesamtheit die Summe von 25 Euro nicht überschritten“, hätten nach Auffassung der Staatsanwaltschaft keine Gründe für eine Anklageerhebung gesprochen.

In der Überwachungsaffäre rund um den städtischen Baubetriebshof (BBH) müssen drei von vier betroffenen Mitarbeitern wohl nicht mit weitgehenden Folgen rechnen. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken teilte mit, dass die wegen Betruges und Diebstahls gegen drei Beschuldigten geführten Ermittlungen eingestellt worden seien. Man habe ihnen jeweils nur den Nichteintrag von Pausen/private Tätigkeit in die Rapportzettel von etwa einer bis eineinhalb Stunden nachweisen können, darüber hinaus einem von ihnen den Diebstahl von sechs Stück Holz, je 30 Zentimeter lang. Angesichts der arbeitsrechtlichen Sanktionierung durch den Arbeitgeber und der im Einzelfall entstandenen Schäden, die bezogen auf die einzelnen Beschuldigten „in der Gesamtheit die Summe von 25 Euro nicht überschritten“, hätten nach Auffassung der Staatsanwaltschaft keine Gründe für eine Anklageerhebung gesprochen.

Gegen den vierten Mitarbeiter dauerten die Ermittlungen hingegen an, da sich gegen diesen auch der Tatvorwurf der „Beihilfe zur Untreue“ im Zusammenhang mit dem Ermittlungskomplex „Alt-OB der Stadt Homburg“ richte.

Für den Einsatz der Detektive, die OB Rüdiger Schneidewind am Rat vorbei engagierte, wurden der Stadt 330 000 Euro berechnet.