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Bahnstrecke: Gläser kritisiert Zweibrücker Oberbürgermeister

Homburg. Der Homburger Landtagsabgeordnete und CDU-Fraktionschef im Homburger Stadtrat, Christian Gläser, kritisiert den Zweibrücker Oberbürgermeister Kurt Pirmann wegen seiner Äußerungen zur Diskussion um die Reaktivierung der Bahnstrecke von Homburg nach Zweibrücken. Dieser hatte unserer Zeitung gesagt, es gehe bei einem Treffen morgen in Zweibrücken mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und von Verbänden nicht mehr darum, die Notwendigkeit und Nutzen der S-Bahn-Verbindung darzustellen, „vielmehr sollen die Argumente für die Bahn untermauert werden“ (wir berichteten). pn

Gläser hierzu: "Mit Erstaunen habe ich dies Äußerungen von Herrn Pirmann zur Kenntnis genommen. Ich bin von der Stadt Zweibrücken zu einem Prozess eingeladen worden, um auch die regionale Aspekte in die anstehenden Untersuchungen zur Streckenaktivierung einfließen zu lassen. Zu einem solchen Dialog bin ich gerne bereit."

Von den vorstehenden Äußerungen fühle er, Gläser, sich allerdings überfahren. "Sie sind einen partnerschaftlichen, interregionalen Dialog nicht zuträglich. Der Homburger Bürgermeister Klaus Roth hat aus Homburger und saarländischer Sicht viele richtige Aspekte angesprochen, die in dem Gespräch zur Sprache kommen müssen", so Christian Gläser in seiner Stellungnahme weiter. Roth hatte vor einer Reaktivierung der Bahnstrecke unter anderem gefordert sicherzustellen, dass die bestehende Buslinie R7, die im Halb-Stunden-Takt von Homburg nach Zweibrücken führt, durch ein zusätzliches Bahnangebot nicht gefährdet wird. Auch die Kostenfrage sah der Bürgermeister im Gespräch mit unserer Zeitung noch ungeklärt.