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Fahrzeugspende in Homburg
Zwei Autos für karitative Einrichtungen

 Die Übergabe von Fahrzeugen aus dem Spendenerlös des Sparvereins Saarland an karitative Einrichtungen ist bei der Kreissparkasse Saarpfalz eine vorweihnachtliche Tradition.
Die Übergabe von Fahrzeugen aus dem Spendenerlös des Sparvereins Saarland an karitative Einrichtungen ist bei der Kreissparkasse Saarpfalz eine vorweihnachtliche Tradition. FOTO: Thorsten Wolf
Homburg. Je ein Fahrzeug von Kreissparkasse und Sparverein gehen diesmal an die Lebenshilfe St. Ingbert und die HNO-Universitätsklinik. Von Thorsten Wolf

Wenn vor dem Sitz der Kreissparkasse (KSK) Saarpfalz am Christian-Weber-Platz in Homburg in der Vorweihnachtszeit wieder dekorativ Autos mit dem Logo des Hauses und des Sparvereins stehen, dann ist klar: Gemeinnützige Einrichtungen aus dem Kreis bekommen wieder eine Fahrzeugspende, mit der die Arbeit zum Wohle anderer erleichtert werden soll. In diesem Jahr konnten die KSK-Vorstände Armin Reinke und Ralph Marx zusammen mit Florian Beck vom Sparverein Saarland je ein Fahrzeug an die Lebenshilfe St. Ingbert und an die Haussprachfrühförderstelle der Hals-Nasen-Ohren-Klinik des Homburger Universitätsklinikums übergeben.

Ralph Marx betonte in seinem kurzen Grußwort die große Bedeutung, die das gemeinsame Engagement von Sparkassen und Sparverein für die Unterstützung von karitativen Einrichtungen habe. „Die beiden Fahrzeuge, die wir heute übergeben, sind Teil von insgesamt 45 Autos, die wir saarlandweit in diesem Jahr an Hilfsorganisationen spenden. Ich glaube, das ist schon eine stattliche Zahl, die da zusammengekommen ist.“ Schon seit 1983, so Marx weiter, engagiere man sich mit solchen Fahrzeugspenden für den guten Zweck. Mit den Jahren seien so saarlandweit 1582 Autos karitativen Organisationen und Einrichtungen zu Gute gekommen, „216 Fahrzeuge dabei bei uns im Saarpfalz-Kreis“. Diese Fahrzeuge hätten eine großen Wert für die Empfänger, unterstützten die Autos doch deren wichtige Arbeit. Die Kreissparkasse sei sich bei ihrem Engagement ihrer sozialen Verantwortung bewusst und sorge mit dem unentgeltlichen Vetrieb der Lose des Sparvereins Saarland dafür, dass man durch den so erwirtschafteten Reinertrag in diesem Jahr wieder zwei karitativen Einrichtungen im Saarpfalz-Kreis sinnhaft unterstützen könne.

Insgesamt konnte der Sparverein Saarland im Saarpfalz-Kreis 2019 Dank seiner einsatzfreudigen Partner, neben der Kreissparkasse ist hier auch die Volks- und Raiffeisenbank engagiert, sieben Fahrzeuge in einem Gesamtwert von über 80 000 Euro übergeben.



Für den Sparverein selbst gab Florian Beck Einblicke in das aktuelle Spendenaufkommen. Beck würdigte hier ausdrücklich das Engagememt der KSK-Mitarbeiter, ohne die der Vertrieb der Gewinnspar-Lose des Vereins so umfänglich nicht möglich sei, „das ist eine große Hilfe. Wir sprechen von 45 Fahrzeugspenden und einem Gesamtspenden-Volumen, einschließlich Barspenden, von 950 000 Euro, die im Saarland vergeben werden.“ Bedacht würden eine ganze Bandbreite von unterschiedlichen Organisationen, diese Unterstützung, verdeutlichte Beck, sei ohne Partner wie die Sparkasse nicht möglich.

Seit 1967 ist der Sparverein Saarland für soziale Zwecke aktiv und hat in dieser Zeit die stolze Summe von 25,4 Milionen Euro an Spenden erwirtschaftet. Im Fokus der Unterstützung liegen dabei mobile soziale Dienste sowie gemeinnützige Projekte und Organisationen. Das System, das dabei hinter dem Gewinnsparen steht, ist recht einfach: Aktuell wandern von jedem Los zum Preis von 2,50 Euro wanderen 12,5 Cent in den Spendentopf. Im Jahr 2019 konnte 7,5 Millionen Euro dieser Lose verkauft werden.

Für die in diesem Jahr bedachten Empfänger bedankten sich Michael Immig, Geschäftsführer der Lebenshilfe St. Ingbert, und Professor Bernhard Schick, Direktor der HNO-Klinik am Universitätsklinikum, für das vorzeitige Weihnachtsgeschenk. So unterstützten die beiden Fahrzeug nun die beiden Einrichtungen in der Betreuung von Menschen vor Ort – ganz dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ folgend.