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Ausstellung
Kunst und Mode in Einklang bringen

 Die Künstlerin Danuta Swora (mit Mikrofon) und ihre Designerin Jona Hoffmann (rechts daneben) sowie viele weitere Freunde und Models.
Die Künstlerin Danuta Swora (mit Mikrofon) und ihre Designerin Jona Hoffmann (rechts daneben) sowie viele weitere Freunde und Models. FOTO: Stefan Holzhauser
HOMBURG. Danuta Swora zeigt aktuell ihre Bilder in der Kreissparkasse. Schöne Kleider gehören bei ihr dazu. Diesen Samstag gibt’s eine Modenschau. Von Stefan Holzhauser

Kürzlich wurde in der Kundenhalle der Kreissparkasse Saarpfalz in Homburg eine interessante Ausstellung eröffnet. Das Motto der Künstlerin Danuta Swora lautet: „Das Leben ist zu schön, um es normal zu leben.“ Swora wurde in Oberschlesien geboren und kam bereits vor 30 Jahren nach Deutschland. In den vergangenen zehn Jahren hat sie sich wieder intensiver mit der Kunst beziehungsweise der Malerei beschäftigt. „Dabei konnte ich von vielen guten Lehrern, Professoren und Künstlern profitieren. Der beste Lehrer war aber das Leben selbst“, sagte die Künstlerin und ergänzte: „Es hat ein bisschen gedauert, bis ich angekommen bin. Aber ich bin angekommen. Heute bin ich da, wo ich sein möchte: mitten im Leben und den Geschehnissen.“

2009 durfte sie im Gut Junkerwald in Niederwürzbach ihre erste eigene Galerie eröffnen. Dort wurden eigene Vernissagen organisiert. Ihre damaligen Werke standen unter dem Motto „Woman Dona“. „Mit etwas Glück konnte ich auch bekannte Musiker vom saarländischen Staatstheater gewinnen, die mit großem Engagement und ohne Kosten für mich meine Veranstaltungen mitgestalteten“, berichtete die Künstlerin. Dazu würden Eckart Schloifer, Suzanne Dowaliby, Charles Robin Broad, Alexander Polyakov und viele weitere Musiker zählen. Auch die Unterstützung aus Politik und Gesellschaft sei herausragend gewesen.



Die Künstlerin dankte sämtlichen Unterstützern, zu denen auch Magdalena Telus von der Rohrbacher Mühle gehöre. Ihre bislang wichtigste Ausstellung war die Biennale am Schlossberg in Forbach. Stolz habe sie auch die Unterstützung der Stefan-Morsch-Stiftung gemacht. Diese Organisation mit der ersten deutschen Knochenmark- und Stammzellspendendatei unterstützte die Künstlerin in Sachen Werbung mit ihren Bildern. Die in Homburg derzeit ausgestellten Bilder kann man auch kaufen. Zu den Kunstwerken gehören Gemälde mit den Namen „Woman Dona Engel“, „Woman Lagerfeld“, „Die Spielerinnen mit Swarowski-Steinen“ oder auch „Ballerina Rot“.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung war die Kundenhalle sehr gut besucht. Die Künstlerin bot dabei ein umfangreiches Programm mit Musik und Models in schönen Kleidern an. „Ich bin Künstlerin und liebe die Kunst. Die Kunst ist für mich das Leben. Ich mache Mode und Bilder. Meine Vernissagen bedeuten Kunst – immer mit Mode in meiner Funktion als Modedesignerin verbunden“, erklärte Swora im Gespräch.

Die Räume in der Kreissparkasse Saarpfalz würden gut zu ihren Bildern und ihrem Charakter passen.

An diesem Samstag, 16. November, soll in der Homburger Altstadt eine Modenschau folgen. Dabei werden etliche Geschäfte mit Models besucht. „Es ist toll, dass heute so viele Freunde hier zusammenkommen. Es ist wie Kunst unter Freunden. Fast jeder, der heute da ist, hat etwas für mich gemacht und mitgewirkt. Ich habe deswegen heute vor Freude geweint“, betonte Swora.

Jona Hoffmann ist die Designerin der Mode. „Ich unterstütze Danuta Swora heute bei ihrer Ausstellung. Wir haben uns erst vor einigen Wochen kennengelernt und spontan entschlossen, ein solches Projekt zusammen zu machen“, berichtete Hoffmann. Sie hatte quasi Tag und Nacht dafür gearbeitet, alles rechtzeitig bis zur Ausstellungseröffnung fertig zu haben. Die Designerin betreibt in Ottweiler ein Mode-Atelier und auch einen Online-Shop.

Die Ausstellung in der Kreissparkasse Saarpfalz ist noch bis einschließlich Donnerstag, 21. November, geöffnet.

 Zwei Gemälde der Künstlerin Danuta Swora. Foto: Stefan Holzhauser
Zwei Gemälde der Künstlerin Danuta Swora. Foto: Stefan Holzhauser FOTO: Stefan Holzhauser