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Rubenheim
Von Bränden, einer Ölspur und Türöffnungen

Ehrende und Geehrte bei der Rubenheimer Feuerwehr mit (von links) Gemeindejugendfeuerwehrbeauftragtem Matthias Motsch, Beigeordnetem Bernard Wanner, Wehrführer Stefan Lugenbiel, stellvertretendem Löschbezirksführer Roman Hepp, Lars Büchle, Claus Wagner, Jonas Behrentz, Eric Hammerschmidt, Stefan Wagner und Lukas Leiner sowie Löschbezirksführer Michael Fries.
Ehrende und Geehrte bei der Rubenheimer Feuerwehr mit (von links) Gemeindejugendfeuerwehrbeauftragtem Matthias Motsch, Beigeordnetem Bernard Wanner, Wehrführer Stefan Lugenbiel, stellvertretendem Löschbezirksführer Roman Hepp, Lars Büchle, Claus Wagner, Jonas Behrentz, Eric Hammerschmidt, Stefan Wagner und Lukas Leiner sowie Löschbezirksführer Michael Fries. FOTO: Markus Gorges
Rubenheim. Die Rubenheimer Feuerwehr blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Künftig soll es eine Schlauchwerkstatt mit Mandelbachtal geben. Von Wolfgang Degott

Die 26-köpfige Rubenheimer Feuerwehr war 2017 acht Mal im Einsatz. Dabei waren neben zwei Bränden, unter anderem eine Türöffnung und die Beseitigung einer Ölspur. Löschbezirksführer Michael Fries bemängelte bei der Jahreshauptversammlung im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses, dass sich bei den Brandeinätzen die nicht ausreichende Wasserversorgung durch das Hydrantennetz negativ ausgewirkt habe. Die 13 Übungen seien nicht zufriedenstellend besucht gewesen, wobei Stefan Wagner, Claus Wagner, Andreas Gorges und Markus Gorges am meisten teilgenommen hätten. Gemeinsam mit den benachbarten Feuerwehren aus Herbitzheim und Bliesdalheim, so Fries, hätten auf Zugebene zwei Übungen stattgefunden. Besonders erwähnte er dabei, dass bei einer Übung ein Verkehrsunfall auf der zum damaligen Zeitpunkt gesperrten Landstraße zwischen Rubenheim und Erfweiler-Ehlingen simuliert worden war. Claus Wagner und Lars Büchle hatten an einem Sprechfunkerlehrgang teilgenommen. Jugendwart Markus Gorges berichtete davon, dass die Nachwuchswehr über 19 Kinder und Jugendliche verfügt. Florian Kiehlmeier wurde zum Jahresbeginn von der aktiven Wehr übernommen. Insgesamt seien 60 Stunden zu gleichen Teilen in beide Jugendabteilungen investiert worden, wobei etwa die gleich Zahl als Vorbereitung und Nachbereitung der Übungsabende dazu zu rechnen sei.

Die Übungen beinhalteten feuerwehrtechnische Themen, aber auch Spiele, um theoretischen Unterricht zu vermeiden und das Wissen eher selbst erarbeiten zu können.

Teilgenommen habe man an der Aktion Picobello, die am 10. März wiederholt werde, und am Gemeindezeltlager in Hauenstein. Durchgeführt worden sei eine Gemeinschaftsübung mit vier Löschbezirken in Medelsheim und erstmals eine Tannenbaumsammelaktion. Am 25. August soll wieder ein Berufsfeuerwehrtag durchgeführt werden. Er dankte der Spedition Theis für die Möglichkeit den Kleinbus zu benutzen sowie für das Bereitstellen des Containers bei der Weihnachtsbaumsammelaktion.



Beigeordneter Bernard Wanner freute sich darüber, dass Rubenheim über eine starke Mannschaft verfüge sowie eine starke Jugendarbeit vorweisen könne. Wehrführer Stefan Lugenbiel kündigte an, dass zur Verbesserung der Situation bei den Atemschutzgeräteträgern gemeinsame Lehrgänge mit der Mandelbachtaler Wehr veranstaltet werden. Auch soll durch eine gemeinsame Schlauchwerkstatt in Ormesheim die kommunale Zusammenarbeit innerhalb der Wehren des Saarpfalz-Kreises vertieft werden. Gemeindejugendfeuerwehrbeauftragter Matthias Motsch sprach von 115 Mitgliedern innerhalb der neun Jugendwehren der Gemeinde Gersheim, wobei sich die Zahl konstant gehalten habe. Am Samstag, 16. Juni, soll wieder eine Sternwanderung stattfinden. Ziel sei Rubenheim.