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Reinheim
Der Gaudiwurm feiert Jubiläum

 Das neue Plakat zu den Reinheimer Fastnachtspartys und dem Umzug stellten im Gasthaus „Zum Lux“ die Mitglieder des Organisationsteams (von links) Achim Welsch, Ortsvorsteher Peter Wagner, Zugmeister Peter Rung, Ursula Breit, Hans Jank, der stellvertretende Arbeitsgemeinschaftsvorsitzende Jürgen Wack, Dieter Lembert und Manfred Rauch vor.
Das neue Plakat zu den Reinheimer Fastnachtspartys und dem Umzug stellten im Gasthaus „Zum Lux“ die Mitglieder des Organisationsteams (von links) Achim Welsch, Ortsvorsteher Peter Wagner, Zugmeister Peter Rung, Ursula Breit, Hans Jank, der stellvertretende Arbeitsgemeinschaftsvorsitzende Jürgen Wack, Dieter Lembert und Manfred Rauch vor. FOTO: Wolfgang Degott
Reinheim. Die Vorbereitungen zur Reinheimer Fastnacht laufen seit Wochen auf vollen Touren. Von Wolfgang Degott

Die Straßenfaasenacht im Bliestal feiert närrisches Jubiläum. Am 24. Februar schlängelt sich der Reinheimer Rosenmontagszug zum 55. Mal durch die Straßen des Grenzdorfes. Pünktlich  um 14.11 Uhr soll er starten. Er wird als einer der größten und buntesten Züge in unserer Region viele, viele Zuschauer auf den Straßen des Ortes erfreuen. Jürgen Wack ist viele Jahre als Ortsvorsteher und jetzt als stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft zum 19. Mal  der Hauptverantwortliche. Daneben agiert Peter Rung wieder als Zugleiter. Mit dabei ist auch Wacks Nachfolger im Ortsvorsteher-Amt, Peter Wagner. Seit vielen Wochen wird der Zug vorbereitet und wie auch die übrigen Veranstaltungen immer im Team. Die Treffen sind immer mittwochs um 19 Uhr im Gasthaus „Zum Lux“. Wie am Schnürchen läuft alles. Mit dazu tragen auch immer die Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde bei, die eine große Hilfe und Stütze der ehrenamtlichen Akteure sind – und das seit vielen Jahren. Zudem werden die Sicherheitsaspekte in gemeinsamen Gesprächen mit Vertretern der Straßenverkehrsbehörde des Kreises, der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und selbstredend auch der Polizei intensiv abgeklopft. Großes Lob gab’s dabei für den letzten Zug. Er sei sehr diszipliniert verlaufen und gut organisiert gewesen, heißt es. Das soll auch diesmal so bleiben, zumal die Strecke unverändert bleibt.

Wack freut es auch, dass die Hälfte der Zugteilnehmer Reinheimer „Eingeborene“ sind, die sich aus  Carneval Club, Kleintierzuchtverein, Laffe-Club, Schützen-Club Enzian, Sportfreunde, Tennis-Club und vielen privaten Gruppen rekrutieren. Nach zehn Jahren sei das Wappentier der Reinheimer Fastnacht, der Ochs, in die Jahre gekommen. Rechtzeitig konnte ein neues Tiermodell besorgt werden, das wie alljährlich vor Beginn des Zugs unter den Klängen der Guggenmusik Limbach auf den Namen des Bürgermeisters der Gemeinde Gersheim getauft wird. Diesmal auf den Namen Michael. Anmeldungen für den Zug werden noch bis zur Altweiberfastnacht (20. Februar) entgegen genommen. Dies kann auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft erfolgen. Sie lautet www.arbeitsgemeinschaft-reinheim.de. Infos sind auch bei Jürgen Wack, Telefon (0172) 942 01 45, zu bekommen. E-Mail: mail@arbeitsgemeinschaft-reinheim.de. Aktuell stellten die Verantwortlichen auch das neue Plakat für die Fastnachtsparty mit der Band „Holunder“ am Sonntag, 23. Februar, um 20.11 Uhr, und am Rosenmontag nach dem Umzug in der Grenzlandhalle vor.