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Panoramablick bis tief in die Vogesen

Seyweiler. Ortsvorsteherin Imelda Frenzel freut sich, dass immer mehr Touristen die Schönheit der Parr genießen. Davon könne die Gegend nur profitieren. Eine Herzensangelegenheit für sie ist auch die Freundschaft zu den französischen Nachbarn. nob

Einen Fernblick bis weit über die französische Grenze bietet die Raststelle für Spaziergänge am Rand von Seyweiler . Insgesamt ist der idyllische Ort in der Parr ein Eldorado für Wanderer. Herrliche Landschaften und schattige Wälder liegen am Rade der Strecken. Unter anderem führt auch der pfälzische Teil des Jakobsweges durch den Ort. Darüber hinaus gibt es den Kreuz-Rundwanderweg und den Gersheimer Panoramaweg, die zum Laufen geradezu einladen.

Bei Letzterem handelt es sich um einen 38 Kilometer langen Rundweg, der abwechselnd auf Höhenlagen und in Niederungen führt, die viele Sehenswürdigkeiten für die Wanderer verbergen.

Von Seyweiler geht es zuerst über Neualtheim nach Böckweiler. Dort befindet sich die Stephanuskirche - das älteste Gotteshaus im Saarland. Weiter verläuft die Strecke über Walsheim nach Gersheim und von dort durch das Orchideengebiet nach Reinheim. Hier lohnt sich ein Abstecher zum Europäischen Kulturpark. Von Reinheim geht es weiter nach Niedergailbach, wo sich eine tolle Aussicht bietet. Zum Schluss führt der Weg über Medelsheim und den Husarenberg zurück nach Seyweiler .

Ortsvorsteherin Imelda Frenzel freut sich, dass immer mehr Touristen die Schönheit der Parr genießen. Davon könne die Gegend nur profitieren. Eine Herzensangelegenheit für sie ist auch die Freundschaft zu den französischen Nachbarn . Diese wird vor allem mit den Menschen in Erching, Ormersviller und Guiderkirch intensiv gepflegt. So würden gemeinsame Wanderungen und einmal sogar eine Kutschfahrt organisiert. "Wir hoffen, dass wir den Grenzraum aktivieren können", so Frenzel.