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Ortsvorsteher Klaus Fischer ist gestorben

Bliesdalheim. Der 61-jährige Bliesdalheimer Ortsvorsteher Klaus Fischer ist gestorben. Sein Tod kam plötzlich und unerwartet. Die genaue Todesursache ist noch unklar. Klaus Fischer war einer der profiliertesten Politiker in der Region. ott

"Klaus Fischer ist tot": Diese traurige Meldung schockte am Dienstag die Menschen im Bliestal (wir berichteten). Plötzlich und unerwartet verstarb der 61-jährige Bliesdalheimer Ortsvorsteher. Über die genaue Todesursache ist derzeit noch nichts bekannt. Fischer, seit letztem Jahr Erster Beigeordneter der Gemeinde Gersheim und Stellvertreter von Bürgermeister Alexander Rubeck , gehörte zu den profiliertesten Politikern der Region. Rubeck zeigte sich von der Nachricht schockiert, hat er doch noch am Abend zuvor mit Klaus Fischer Zukunftspläne geschmiedet: "Die Nachricht vom Tod von Klaus Fischer ist für mich nicht wirklich zu fassen. Er wird mir fehlen." Fischer war seit Juli 1994 Bliesdalheims Ortsvorsteher, gehörte dem Ortsrat seit 1985 an. Fischer gehörte seit 1989 dem Gersheimer Gemeinderat an, war zehn Jahre lang (2004 bis 2014) Beigeordneter. 1975 stieg er in die Politik ein, übernahm in Bliesdalheim den Vorsitz der Jungen Union, ist seit 1998 Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes und führte Jahrzehnte lang die Kassengeschäfte des CDU-Gemeindeverbandes. Tätig war er auch in der Kirchenarbeit. Schon als 21-Jähriger übernahm er bis 1979 die Führung in der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG). Von 1971 bis 2011 war er im Pfarrgemeinderat St. Wendelinus Bliesdalheim tätig, über 30 Jahre als dessen Vorsitzender. Seit 1974 gehörte er der Freiwilligen Feuerwehr an, zwölf Jahre als stellvertretender Löschbezirksführer. Fischer, war Gründungsmitglied des Arbeits- und Förderverein für Bliesdalheimer Dorfgeschichte und wurde im vergangenen Jahr zum stellvertretenden Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins gewählt. 1967 begann er beim Katasteramt in St. Ingbert (heute Landesamt für Vermessung, Geoinformation und Landentwicklung - LVGL) eine Ausbildung zum Vermessungstechniker und war dort bis zu seinem Tod tätig. Der Verstorbene hinterlässt seine Frau Anne und die Söhne Martin und Johannes.