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Rekordbeteiligung
Zur Wallfahrt in die Schweiz

 Die Wallfahrer aus Niedergailbach und Reinheim fanden sich vor dem ehemaligen Wohnhaus von Bruder Klaus in Flüeli zusammen.
Die Wallfahrer aus Niedergailbach und Reinheim fanden sich vor dem ehemaligen Wohnhaus von Bruder Klaus in Flüeli zusammen. FOTO: Hildegard Burkhard
Niedergailbach. Niedergailbacher pflegen Erinnerung an ihren Kirchenpatron Bruder Klaus. Von Wolfgang Degott

Mit der Rekordbeteiligung von 52 Teilnehmern, überwiegend aus Niedergailbach und Reinheim, aber auch aus anderen Pfarreien, fand die viertägige Wallfahrt nach Flüeli in der Schweiz zum Patron der Niedergailbacher Pfarrkirche, dem heiligen Bruder Klaus statt. Vor der Abfahrt betete Gersheims Pfarrer Krystian Scheliga mit den Wallfahrern und erbat Gottes Segen für das Gelingen der Wallfahrt. Der erste Halt fand in Staufen im Breisgau statt, wo die festliche Messe mit Chorgesang in der Pfarrkirche St. Martin gefeiert wurde.

Nächste Station war Luzern, danach folgte die Weiterfahrt nach Sachseln zur Wallfahrtskirche, in deren Altar sich seit 1976 die Gebeine des heiligen Bruder Klaus befinden. Seit 1610 wird dort der „Rock“ des Heiligen verehrt. Mit einer Wort-Gottes-Feier wurde dann die eigentliche Wallfahrt eröffnet. Am zweiten Tag feierten alle in der oberen Ranftkapelle mit dem „Bruder Klaus-Kaplan“ Pater Josef Rosenast Eucharistie. Er brachte den Zuhörern aus dem Bliesgau das Leben von Bruder Klaus und seiner Frau Dorothea nahe.

Während des Gottesdienstes wurde eine mitgebrachte von ehemaligen Wallfahrern gestiftete große Kerze gesegnet. Sie findet nun ihre Heimat in der Niedergailbacher Kirche, wo sie am Fest des heiligen Bruder Klaus aufgestellt und feierlich entzündet wird.



Der dritte Tag hatte die Hauptstadt Bern zum Ziel. Auf der Rückfahrt ging’s zuerst nach Stein am Rhein und danach in den Schwarzwald zu St. Blasien mit dem „Schwarzwälder Dom“ In drei Jahren soll die Wallfahrt wieder stattfinden.