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| 19:07 Uhr

Moderner Kirchenbau fasziniert

Herbitzheim. Fast 1000 Jahre lang gehörten die Katholiken in Herbitzheim zur Pfarrei in Rubenheim. Erst Mitte der 1970er wurde im Ort eine eigene Kirche gebaut. Zu diesem Zeitpunkt war der Kirchenbauverein schon fast 50 Jahre alt. nob

Ländlich geprägt mit viel historischen Gemäuer - so präsentiert sich den Besuchern der Bliesgau. Was hier kaum einer der Gäste erwartet, findet er in Herbitzheim - eine Kirche in völlig modernem Baustil. Das gibt eigentlich nur in Städten. Doch das Gotteshaus, das auf einer kleinen Anhöhe steht, ist nicht nur für Touristen, die hier unterwegs sind ein Blickfang.

Die Idee für die katholische Kirche, die den Namen St. Barbara trägt, hatten die Herbitzheimer schon vor weit mehr als 100 Jahren. 1927 wurde dann ein Kirchenbauverein gegründet. Dieser hatte das Ziel im Ort eine Möglichkeit zu schaffen, die eine ausreichende gottesdienstliche und seelsorgerische Versorgung der Gläubigen gewährleisten kann. Nach vielen Jahren, erschwert durch die Wirren des Zweiten Weltkriegs, konnte der Verein Anfang der siebziger Jahre dann 300 000 Mark sein Eigen nennen, was zur Grundsteinlegung für das Gotteshaus am 5. Mai 1973 führte. Es folgte die Gründung der Kirchengemeinde. Die Kirche selbst, deren in zwei Säule aufsteigendes Dach eine Höhe von rund 24 Metern erreicht, wurde 1975 geweiht. Es handelt sich bei dem Gebäude um einen Betongussbau. Zum Inventar zählt eine aus der Schweiz stammende Madonnenstatue aus dem 16. Jahrhundert. Die Barbarastatue, nach dieser Heiligen ist die Kirche geweiht, wurde 1976 von Bildhauer Richard Rottmann gefertigt. Besonders prachtvoll sind die Fenster mit biblischen Motiven von Emil Wachter. Zur Kirche gehört auch das zeitgleich gebaute Jugendheim.