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Herbitzheim
Mit viel Eigenleistung geht’s voran

 Mit großem Einsatz gehen in Herbitzheim die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr derzeit den Innenausbau des neuen Feuerwehrgerätehauses an. Im nächsten Jahr soll alles fertig sein.
Mit großem Einsatz gehen in Herbitzheim die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr derzeit den Innenausbau des neuen Feuerwehrgerätehauses an. Im nächsten Jahr soll alles fertig sein. FOTO: Wolfgang Degott/Gemeinde
Herbitzheim. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sind mit dem Innenausbau des neuen Gerätehauses in Herbitzheim beschäftigt. red

Mit großem Einsatz gehen in Herbitzheim die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr derzeit den Innenausbau des neuen Feuerwehrgerätehauses an. Die Innenwände sind vollständig aufgebaut, die Installationsarbeiten Elektro, Heizung und Sanitär sind kurz vor der Fertigstellung. Als weitere Arbeiten stehen nach Angaben der Gemeinde danach der Einbau der Deckenkonstruktionen an. Durch die Gemeindeverwaltung würden Angebote für die anstehenden Innenputzarbeiten und die Installation der Lüftungsanlage eingeholt. Weiterhin sei für Anfang Mai der Einbau des Estrich eingeplant. Die noch erforderlichen weiteren Ausbauarbeiten erfolgten Zug um Zug. „Durch den Löschbezirk und mit Unterstützung des Ortsrates Herbitzheim sind noch die Malerarbeiten, die Fertiginstallation der Haustechnikgewerke, die Beleuchtung und die Schlosserarbeiten zur Ausführung vorgesehen. Die Abdichtungs- und Fliesenarbeiten, der Einbau der Brandschutztüren und die Bodenbeschichtung der Fahrzeughalle werden durch Unternehmer durchgeführt“, heißt es in einer Presseerklärung.

Bürgermeister Alexander Rubeck, der stellvertretende Ortsvorsteher Walter Sand und der Gemeinde-Wehrführer Stefan Lugenbiel haben sich sich vor kurzem selbst ein Bild von dem Fortschritt der Bauarbeiten gemacht. Löschbezirksführer Florian Sperling erläuterte beim Rundgang die Arbeiten. Nach derzeitigem Stand sei mit der Fertigstellung des Gebäudes zum Jahresanfang 2020 zu rechnen. Durch den Neubau werde das 1968 erbaute alte Feuerwehrgerätehaus ersetzt. Der Neubau sei aufgrund zahlreicher rechtlicher Änderungen im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes notwendig geworden. Um das alte Gebäude auf den aktuell gesetzlich vorgeschriebenen Stand zu bringen, hätten hohe Summen in das Bauwerk investiert werden müssen. Dringend notwendig wären beispielsweise die Entfernung der asbesthaltigen Fassade, die Beseitigung von starken Feuchtigkeitsschäden und die Dämmung des Mauerwerkes gewesen. Außerdem sei das neue Gebäude bereits so angelegt, dass es ausreichend Platz für eine mögliche Unterbringung mehrerer Löschbezirke biete, falls dies erforderlich würde. „Die voraussichtlichen Baukosten betragen 905 000 Euro. Das saarländische Innenministerium bezuschusst den Bau mit rund 600 000 Euro“, heißt es abschließend.