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Bliesdalheim
Maibaum stellen und Dorfplatzumgestaltung

 Mit vereinten Kräften wird der Maibaum auf dem Bliesdalheimer Dorfplatz gestellt.
Mit vereinten Kräften wird der Maibaum auf dem Bliesdalheimer Dorfplatz gestellt. FOTO: Bernhard Welsch
Bliesdalheim. Trotz durchwachsenen Witterungsbedingungen schafften es die Dorffreunde Bliesdalheim mit ihrem Vorsitzenden Jürgen Wagner und mit Hilfe zahlreicher Helfer aller Generationen wieder einen Maibaum, geschlagen im Wald zwischen Bliesdalheim und Walsheim, auf dem Dorfplatz aufzustellen.

15 Meter ragt er in den Himmel, geschmückt mit rund 5000 Einzelbändchen. Mit viel Kraft und Hilfe des von Michael Rabung vom Hof Schreiner gesteuerten Traktors wurde das Prachtstück in den Himmel gehievt und im Boden sicher verkeilt. Die Bliesdalheimer feierten das gelungene Werk danach zünftig. Ortsvorsteher Bernhard Welsch, der selbst mit Hand anlegte, teilte am Rande der Veranstaltung mit, dass noch in diesem Jahr der Dorfplatz neu gestaltet werden solle.

Er freute sich darüber, dass die entsprechenden Mittel im Haushalt der Gemeinde Gersheim bereitstehen. Geplant sei die Einfriedung zur Bliestalstraße hin. „Der Platz wird ähnlich dem früheren Zustand hergestellt, als in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg eine über zwei Meter hohe Mauer zu sehen war“, so Welsch. Gerade der Erfolg der letztjährigen 800-Jahrfeier und Gemeinschaftsaktionen wie das Maibaumstellen motivieren dazu, Vorhaben so schnell wie möglich umzusetzen. Dazu gehöre auch, dass neben dem schon eingepflanzten Amber-Baum eine Linde dazu komme. Zudem soll noch ein Brotbackofen seinen Platz finden, der dann später von Dorfvereinen und –gruppierungen, aber auch zu Privatfeiern genutzt werden könne.

Dass der Randbereich, der Parkplatz hin zur Gaststätte, noch eingepflastert werde, ermögliche, ihn auch für Festivitäten besser zu nutzen. Darüber hinaus soll auch der Kegelplatz ein neues Gesicht erhalten. Der alte Rasenbelag werde entfernt und neu eingesät. Dazu gesellt sich eine Ruhebank, die sich um den Stamm der dortigen Dorflinde windet. Besonders hob Welsch hervor, dass der begrenzende Randstein abgesenkt werde, sodass der Ruheplatz mühelos mit Rollstühlen und Rollatoren erreichbar sein wird.



(ott)