| 21:50 Uhr

Krippenspiel in Herbitzheim
24 kleine Leute – ganz groß

 Die Kinder des Krippenspiels im Altarraum der Barbarakirche.
Die Kinder des Krippenspiels im Altarraum der Barbarakirche. FOTO: Wolfgang Degott
Herbitzheim. Auch wenn sie sich jedes Jahr wiederhole, werde sie nicht zur Routine, sondern berühre die Menschen noch immer. Pastoralreferent Klaus Scheunig sprach von der Weihnachtsgeschichte, die zum 24. Mal in der voll besetzten Herbitzheimer Barbarakirche von 24 Kindern im Alter von vier bis 16 Jahren gespielt wurde. Von Wolfgang Degott

Sie zeige auch auf, so Scheunig in seiner Predigt, dass an Weihnachten die kleinen Leute die Hauptrolle spielen. „Nein, Lichtgestalten der Kino-, Glamour-, Glitzerwelt auf roten Teppichen sind unsere biblischen Weihnachtsprotagonisten nicht, so Scheunig. Er rückte das Wunder durch das Kind, Gott im hilflosen Kind, in den Mittelpunkt. „Mittendrin. Im Dunkel. Im Stall. Im Krankenzimmer. Im Flüchtlingszelt. Im Alltag. Dort wo sich das Leben abspielt und seine Tragödien. Eine Zumutung. Nicht draußen vor. Mittendrin.“

Nachdem der Musikverein Rubenheim (Leitung: Thomas Welsch) mit „White Christmas“ eröffnet hatte, trat die 13-köpfige Gitarrengruppe „Saitenwind“ in Aktion (Leitung: Susanne Kempf). Das Krippenspiel, stand diesmal unter der Überschrift „Weihnachten und Wunder“. Die jungen Darsteller, die aus Bliesdalheim, Böckweiler, Gersheim, Herbitzheim, Rubenheim und Wolfersheim kamen, hatten sich gut auf ihre Rollen vorbereitet. Im Mittelpunkt standen Maria, zum vierten Mal gespielt von der elf Jahre alten Lilli Mathieu und Josef erstmals dargestellt von Johanna Schmidt (12). Dazu gesellten sich Hirten, Engel sowie die Ausruferinnen Paula Barth und Hanna Flierl.