| 20:10 Uhr

Tradition
Josefstag wird in Rubenheim gefeiert

 Seit Jahren gehört die Kirchenparade, an der der Knappenverein, das DRK, die Feuerwehr und der Musikverein teilnehmen, zur Tradition als Auftakt der Feierlichkeiten zum Josefstag in der Pfarrei St. Mauritius.
Seit Jahren gehört die Kirchenparade, an der der Knappenverein, das DRK, die Feuerwehr und der Musikverein teilnehmen, zur Tradition als Auftakt der Feierlichkeiten zum Josefstag in der Pfarrei St. Mauritius. FOTO: Picasa
Rubenheim. Am Samstag 23. März, feiern die Kirchengemeinden St. Mauritius Rubenheim und St. Barbara Herbitzheim den Josefstag in der Rubenheimer Kirche. Der Festgottesdienst, der um 10 Uhr beginnt, wird vom DRK-Ortsverband Rubenheim, dem VdK-Ortsverband Rubenheim-Herbitzheim, der Feuerwehr Rubenheim, dem Knappenverein mitgefeiert.

Festprediger ist Steyler-Pater Josef Dohmen, der zehn Jahre bis 2014 Geistlicher in der Pfarrei war. Der katholische Kirchenchor unter der Leitung von Jürgen Rabung sowie der Musikverein mit seinem Vorsitzenden Thomas Welsch gestalten ihn mit. Die Vereine treffen sich um 9.40 Uhr am Vereinsheim des Knappenvereins in der Erfweilerstraße, um dann gemeinsam in einer Parade zum Gotteshaus zu ziehen. Die Feier des Josefstags geht auf ein Gelöbnis vom 26. Februar des Kriegsjahres 1871 zurück und wurde dann in dem Jahr erstmals am 20. März begangen. Damals gelobten die Einwohner, dass der Namenstag des Heiligen wie ein gebotener Feiertag gehalten werden soll. Aus der Chronik ist zu entnehmen, dass die Jahre 1870/71 Jahre schwerer Heimsuchungen gewesen waren. Der Krieg zwischen Deutschland und Frankreich und der Einziehung von Rubenheimern zu der Truppe, die Krankheiten Blattern bei den Menschen und Rinderpest bei den Tieren forderten in den umliegenden Dörfern nicht unbedeutende Opfer. Dass die Menschen aus Rubenheim und Herbitzheim, die zur Pfarrei St. Mauritius gehören, von deren Unbill und Verlusten auf dem Schlachtfeld weitgehend verschont blieben, veranlasste die Einwohner zu dem Beschluss, den Josefstag zu feiern. Vor Jahren wurde das Fest auf den auf St. Josef folgenden Samstag verlegt.

(ott)