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Niedergailbach
Wichtige Säule der zehn Feuerwehren

 Vor dem Löschfahrzeug haben sich die Geehrten und Ehrenden bei der Feuerwehr Niedergailbach zu einem Gruppenbild zusammengefunden. Zu sehen sind unter anderem Löschbezirksführer Harald Gros (links), Bürgermeister Alexander Rubeck (Dritter von links), Wehrführer Stefan Lugenbiel (Vierter vor rechts), Ortsvorsteher Martin Vogelgesang (Zweiter von rechts) und der stellvertretende Wehrführer Marco Fuchs (rechts).
Vor dem Löschfahrzeug haben sich die Geehrten und Ehrenden bei der Feuerwehr Niedergailbach zu einem Gruppenbild zusammengefunden. Zu sehen sind unter anderem Löschbezirksführer Harald Gros (links), Bürgermeister Alexander Rubeck (Dritter von links), Wehrführer Stefan Lugenbiel (Vierter vor rechts), Ortsvorsteher Martin Vogelgesang (Zweiter von rechts) und der stellvertretende Wehrführer Marco Fuchs (rechts). FOTO: Wolfgang Degott
Niedergailbach. Die Niedergailbacher Wehr hat Bilanz gezogen. Neben Alarmierungen standen Übungen mit den Nachbarlöschbezirken auf dem Programm. Von Wolfgang Degott

Bei der Feuerwehr zu sein bedeute kein normales Ehrenamt, so betonte es Löschbezirksführer Harald Gros bei der Jahreshauptversammlung in Niedergailbach. Im Schulungsraum erwähnte er in seinem Rechenschaftsbericht, dass die 23-köpfige Wehr sechsmal alarmiert worden sei. Neben einem Fehlalarm hätten vier Brände gelöscht und vier technische Hilfeleistungen zu absolvieren gewesen. Dabei hätten auch die Atemschutzgeräteträger, von denen in der Wehr ein Dutzend einsatzfähig seien, wichtige Dienste geleistet. Auch hätten insgesamt 29 Übungen stattgefunden, so Gros. Dabei seien neben ihm selbst auch Michael Karst, Oliver Konz, Jürgen Matheis, Dr. Erik Rauch, Daniel Vogelgesang und Steffen Weyer, der zudem die Jugendwehr gemeinsam mit Stefan Ochs betreut, als Ausbilder eingesetzt gewesen. Weiterhin seien zwei gemeinsame Übungen mit den Nachbarlöschbezirken Gersheim, Reinheim und Walsheim angesetzt gewesen, was auch bedeutete, dass der erste Katastrophenschutz-Zug innerhalb der Gemeinde Gersheim erfolgreich wieder belebt worden sei. Sowohl am Übungsobjekt Firma Pallmann in Gersheim als auch im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim hätte die Zusammenarbeit koordiniert vertieft werden können.

Schriftführer Dr. Erik Rauch beleuchtete auch das kulturelle Engagement. So sei die Wehr im Dorfgemeinschaftsleben immer an vorderster Stelle zu finden, habe einen festen Platz in der Gemeinschaft. Ehrenwache am Volkstrauertag, Verkehrsregelung bei der Saarland Trofeo, aber auch das Engagement bei der Zeltkirb seien dabei zu erwähnen. Erfolgreich und erlebnisreich sei die von Jürgen Matheis organisierte Viertagesfahrt in den Harz verlaufen. Im Jahreskalender sind die Aufstellung des Maibaumes am Samstag, 27. April, und das anschließende Maifest am 30. April/1. Mai, der Dienst beim Radrennen am Sonntag, 23. Juni, die Fahrt ins Tannheimer Tal von Mittwoch, 18., bis Sonntag, 22. September, Volkstrauertag am 17. November, verankert. Gemeinsam mit dem Förderverein werde am Samstag, 19. Oktober, der Kameradschaftsabend und am Samstag, 9. November, die Martinsfeier stattfinden. Kassierer Klaus Rauch vermeldete eine zufriedenstellende Finanzlage. Bürgermeister Alexander Rubeck erwähnte, dass die Niedergailbacher Wehr mit seinen 14 Atemschutzgeräteträgern, die ein Drittel aller in den Löschbezirken ausmachen, eine wichtige Säule innerhalb der zehn Gersheimer Feuerwehren darstelle. Die sich jetzt ankündigende finanzielle Entlastung der Gemeinde mit der Vergrößerung des Investitionsrahmens werde auch bei der Feuerwehr zu verbesserten Bedingungen führen. Wehrführer Stefan Lugenbiel teilte mit, dass jeweils am ersten Dienstag des Monats ab 19 Uhr ein Erfahrungsaustausch-Abend stattfindet, an dem jeder Feuerwehr-Angehörige teilnehmen kann. Zudem werde nach dem Funklehrgang, der am 11. März in Seyweiler beginnt, alle weiteren Lehrgänge zur Ausbildung der Gerätewarte, Truppmänner und -führer sowie der Atemschutzgeräteträger in der Gemeinde Mandelbachtal stattfinden. Ortsvorsteher Martin Vogelgesang sprach von der Feuerwehr als verlässliche Größe und unverzichtbaren Partner im Dorfleben. Er kündigte an, dass auf deren Hilfe auch bei der Herausforderung zur Umgestaltung des Gemeinschaftshallen-Vorplatzes zurückgegriffen werde.