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Sehr gesellig geht es zu in Herbitzheim
Hier werden die neuesten Hits getestet

 Beim Spiel „Too many bones“ tauschen sich (von links) Michael Welsch, Tim Mack, Benjamin Röder, Walter Sand und Christoph Schmidt aus und spielen im Sportheim Herbitzheim auch gegeneinander.
Beim Spiel „Too many bones“ tauschen sich (von links) Michael Welsch, Tim Mack, Benjamin Röder, Walter Sand und Christoph Schmidt aus und spielen im Sportheim Herbitzheim auch gegeneinander. FOTO: Wolfgang Degott
Herbitzheim. Brettspieltreff in Herbitzheim hat sich etabliert: Neue Mitspieler sind hier immer herzlich willkommen. Von Wolfgang Degott

Am kommenden Donnerstag, 2. Januar, findet um 17 Uhr im Sportheim in Herbitzheim wieder ein offener Brettspieltreff statt. Seit November treffen sich dabei Interessierte, die gemeinsam miteinander spielen und auch mal neue Spiele ausprobieren wollen.

„Ich spiele eigentlich schon immer“, meint Simon Röder, einer der Initiatoren, die das muntere und unterhaltsame Treffen aus der Taufe gehoben haben. Vor Jahren, so Röder, habe er sich gemeinsam mit anderen zuerst bei seinem Bruder Benjamin, aber auch in einem Club in der Landeshauptstadt Saarbrücken getroffen, danach habe sich das Geschehen nach Herbitzheim verlagert, nachdem beispielsweise Christian Stolz und Markus Fromm dazu gestoßen seien. Seit zwei Jahren hätten sie sich dann mit anderen Leuten regelmäßig getroffen.

„Viele wissen gar nicht, welche Spiele aktuell existieren“, so schildert Simon Röder, den Beweggrund, ein öffentliches Angebot in Herbitzheim zu installieren. Dabei half dann auch die SG Herbitzheim-Bliesdalheim, die die Räumlichkeiten im Sportheim zur Verfügung stellt. Schon der erste Abend im November war ein Erfolg, als sich 15 Personen aller Altersgruppen zusammenfanden. Das wiederholte sich im Dezember, wobei sich noch weitere Spielfreudige einfanden.



Jeden ersten Donnerstag im Monat wolle man sich vorläufig treffen, so Röder. Falls das Interesse steige könne auch noch ein weiterer Tag dazu kommen.

So werden jetzt wieder beispielsweise „King of Tokyo“, ein Würfelbrettspiel, bei dem mehrere Monster die Vorherrschaft über die japanische Hauptstadt beanspruchen, oder das Kennerspiel 2019 „Das tiefe Land“ zur Auswahl stehen. Aber auch „Too many bones“, „Die Siedler von Catan“ oder auch „Magic Maze“, bei dem jeder Held der Gruppe, sobald der seine Ausrüstung besitzt, zuschlagen wird, um aus einem Einkaufszentrum zu entfliehen. „Wer selbst noch Mitspieler für ein eigenes Spiel sucht, kann sich melden. Wer sich alles nur einmal ansehen will, kann das auch gerne tun“, so Röder. Internet: www.brettern.herbtown.de