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Eine reife Leistung in Reinheim
Viel Applaus gab es für die Kleinen

 Nach der Aufführung versammelten sich die Darsteller mit ihren Betreuerinnen (von links) Carina Panicek, Lena Gebhart, Melanie Doller und Pater Shaiju Varekulam vor dem Hochaltar.
Nach der Aufführung versammelten sich die Darsteller mit ihren Betreuerinnen (von links) Carina Panicek, Lena Gebhart, Melanie Doller und Pater Shaiju Varekulam vor dem Hochaltar. FOTO: Wolfgang Degott
Reinheim. (ott) In der voll besetzten St.-Markus-Kirche verfolgten die Besucher das gelungene Krippenspiel, das ihnen 19 Kinder zwischen fünf und 13 Jahren zeigten. Sie setzen damit die Weihnachtsgeschichte mit der Herbergssuche nach dem Evangelium in Szene. Von Wolfgang Degott

Als Erzählerin sprach Jule Gebhart davon, dass der Römische Kaiser Augustus im ganzen Reich eine Volkszählung angeordnet hatte. In Anlehnung an den Geburtsort Jesu, wohin Maria und Josef (Lisanne Florsch und Emil Becker) reisten, hieß die Überschrift der Darbietung, die am Ende mit viel Beifall bedacht wurde „Ein Stern geht auf über Bethlehem“.

Darin kamen ein Bote, Wirte, Hirten, Engel und die Heiligen Drei Könige Kasper, Melchior und Balthasar, aber auch ein Sternenträger vor. An der Orgel wurde alles während der Dreiviertelstunde von Frank Huppert begleitet. Seit Oktober wurden die jungen Darsteller von ihren Betreuerinnen Melanie Doller, Lena Gebhart und Carina Panicek, die als Trio schon zum dritten Mal in Erscheinung traten, auf die Aufführung vorbereitet.

Vor mehr als 30 Jahren hatte Pfarrer Otto Leidner das Krippenspiel angeregt. Seither gehört es in Reinheim zum festen Bestandteil von Weihnachten. Das Bühnenbild, damals von Alex Vogelgesang entworfen und gebaut, hat die drei Jahrzehnte überdauert und diente auch diesmal an Heiligabend als Kulisse im Altarraum des Gotteshauses.