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Protestbewegung „Fridays for Future“
Schüler gehen erneut für Klimaschutz auf die Straße

Mainz. Mehrere hundert Jugendliche haben sich am Freitag in Mainz zum zweiten Mal an einem Schulstreik beteiligt und für wirksamen Klimaschutz demonstriert. „Wir bleiben dran und wenn es bis 2038 dauert“, sagte der Mitveranstalter Maurice Conrad mit Blick auf das vereinbarte Datum für den Kohleausstieg in Deutschland.

Die Teilnehmer der Protestbewegung „Fridays for Future“ fordern ein sofortiges Ende der Stromerzeugung mit Kohle. „Der Kampf für unsere Zukunft ist noch nicht vorbei“, hieß es in dem Aufruf zur zweiten Mainzer Demo der Protestbewegung. „Der Kohleausstieg 2038 ist nicht akzeptabel.“ Dies komme zu spät, um die Erderwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzen und den Planeten Erde bewahren zu können.

Bereits Mitte Januar hatten sich rund 1000 Schüler, Studenten und Auszubildende in Mainz der Protestbewegung „Fridays for Future“ angeschlossen, die von der schwedischen Schülerin Greta Thunberg gestartet worden war. Kleinere Versammlungen gab es in Trier, Kaiserslautern, Zweibrücken und Landau.

Die Grünen unterstützen die neue Protestbewegung. Auf der Demonstration wurden auch Fahnen der Jugendorganisationen von SPD und Linkspartei mitgeführt. Hingegen werden die Aktionen von der AfD scharf kritisiert.