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Blieskastel
KEB-Workshop über die Basale Interaktion

Blieskastel. Die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) lädt für Dienstag, 22. Januar, von 19 bis 21 Uhr zu dem Workshop „Die vier internationalen Sprachen der Basalen Interaktion – Atem, Berührung, Bewegung, Musik – kennen keine Demenz“ ein. red

Das erlebnisorientierte Konzept „Basale Interaktion“ richtet sich an pflegende Angehörige und an alle die in einem Gesundheitsfachberuf arbeiten. Das Konzept wurde im vergangenen Jahr von der Universität Kaiserslautern innerhalb des Projektes wissenschaftlich begleitet und konnte seine hohe Wirksamkeit nachweisen. In diesem Konzept beginnt die Interaktion mit einem pflegebedürftigen Menschen immer dort wo er etwas gut kann oder gerne mag. In welchem Bewusstseinszustand oder Degenerationsprozess er sich auch befindet, bleibt er ein Mensch mit Fähigkeiten, die es zu erkennen und zu motivieren gilt.

Die neuesten Ergebnisse der Gehirnforschung weisen darauf hin, dass dies vor allem dann möglich ist, wenn etwas Bedeutendes geschieht oder man sich berührt fühlt. Im Gehirn werden dann die emotionalen Zentren aktiviert und neuroplastische Botenstoffe ausgeschüttet, die im „Routinebetrieb“ (Ausgleich von Defiziten, Erhaltung von Fähigkeiten) nicht ausgeschüttet werden. „Basale Interaktion“ setzt gezielt ein, was jeder versteht: Berührung, Bewegung, Atem und Musik. Der Workshop unter Leitung von Michael Meyer, Begründer des Konzepts „Basale Interaktion“, findet in den Räumen der Gesundheitsschule, Bliesgaustraße 6 (Haus Tivoli) in Blieskastel statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Stiftung Lebenswerte GmbH statt, wie die KEB in einer Presseerklärung abschließend mitteilt.

Weitere Infos und Anmeldung unter Tel. (0178) 2 94 48 71.