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Niederwürzbach
Wäschetrockner löst Kellerbrand aus

Niederwürzbach. Dank des umsichtigen und schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte in Niederwürzbach Schlimmeres verhind werden. ert

45 Feuerwehrleute bekämpften am Freitagabend einen Kellerbrand in Niederwürzbach. Um 22.02 Uhr wurden die Löschbezirke Blieskastel-Mitte, Aßweiler und Niederwürzbach zu einem Kellerbrand in die Beethovenstraße gerufen. Das Wohnhaus war im Kellerbereich sehr stark verraucht. Die Bewohner waren auf den Rauch aufmerksam geworden, hatten rechtzeitig ihre Wohnung verlassen und über den Notruf die Einsatzkräfte gerufen. Die innerhalb weniger Minuten zuerst an der Einsatzstelle eintreffende Niederwürzbacher Wehr mit ihrem Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug erkundete die Lage. Problematisch erwies sich dabei die sehr enge und steile Zufahrt. Keines der Löschfahrzeuge konnte zu dem Wohnhaus hochfahren. Die Einsatzkräfte mussten die Materialien den 150 Meter langen Weg berghoch tragen, wie Wehrsprecher Marco Nehlig weiter mitteilt. Umgehend wurde durch die eintreffenden Feuerwehren drei Angriffstrupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt, gleichzeitig wurde der Sicherheitstrupp unter Atemschutz gestellt. Die Rauchentwicklung konnte schnell durch die Einsatzkräfte lokalisiert werden. Der Wäschetrockner brannte im Kellerraum. Die Wehren setzten einen mobilen Rauchverschluss ein, um eine Verqualmung des Erdgeschosses mit der Wohnung beim Öffnen der Kellertür zu verhindern. Parallel dazu wurde die Einsatzstelle mit einem Turbolüfter entraucht. Nachdem der brennende Wäschetrockner abgelöscht war, wurde die Einsatzstelle nochmalig mit der Wärmebildkamera nach Glutnestern überprüft. Parallel bauten weitere Feuerwehrtrupps die Beleuchtung an der Einsatzstelle auf. „Dank des sehr schnellen und professionellen Vorgehens unserer Einsatzkräfte wurden weitere Schäden an dem Wohnhaus vermieden“, so Löschbezirksführer Robert Kendziora aus Niederwürzbach. „Eine Rauchausbreitung im Gebäude haben wir fast ausgeschlossen. Lediglich der abgebrannte Wäschetrockner ist jetzt ein Totalschaden.“

Der Löschbezirk Blieskastel-Mitte war mit einem Löschzug, bestehend aus einem Einsatzleitwagen, dem Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug und einer Drehleiter mit 13 Einsatzkräften vor Ort. Die Kameraden aus Aßweiler und aus Niederwürzbach waren mit 32 Feuerwehrleuten und fünf Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Weiterhin waren ein Kommando der Polizei Blieskastel mit zwei Polizisten und der Rettungswagen aus Blieskastel mit zwei Rettungsassistenten als Eigenschutz für den Angriffstrupp an der Einsatzstelle. Während der Brandbekämpfung war die Beethovenstraße in Niederwürzbach gesperrt. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet. Das Wohnhaus ist zurzeit unbewohnbar, da die Elektroversorgung durch das Feuer beschädigt wurde.