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Ortsverband Parr-Altheim
Die Bedeutung des VdK ist gestiegen

 Der neue Vorstand mit dem Vorsitzenden Franz Schmitt (Dritter von links), der Roland Weinmann (links) nach der Wahl im Feuerwehrgerätehaus Peppenkum zu seiner 20-jährigen Mitgliedschaft gratulierte. Zu sehen sind (von links) Heinz Schöndorf, Annerose Schmitt, Thomas Simon, Wolfgang Krause, Günter Lehmann und Elisabeth Lehmann.
Der neue Vorstand mit dem Vorsitzenden Franz Schmitt (Dritter von links), der Roland Weinmann (links) nach der Wahl im Feuerwehrgerätehaus Peppenkum zu seiner 20-jährigen Mitgliedschaft gratulierte. Zu sehen sind (von links) Heinz Schöndorf, Annerose Schmitt, Thomas Simon, Wolfgang Krause, Günter Lehmann und Elisabeth Lehmann. FOTO: Wolfgang Degott
Peppenkum. Franz Schmitt führt auch weiterhin den Ortsverband Parr-Altheim. Von red

(ott) Für weitere vier Jahre führt der Peppenkumer Franz Schmitt den VdK-Ortsverband Parr-Altheim. Im Feuerwehrgerätehaus wurde er ebenso wiedergewählt wie sein Stellvertreter Wolfgang Krause aus Utweiler. Im Rechenschaftsbericht, vorgetragen von der alten und neuen Schriftführerin Annerose Schmitt, wurde erwähnt, dass im vergangenen Jahr das 70-jährige Ortsverbands-Bestehen, unter anderem mit einem gut besuchten und von der integrativen klassischen Musikgruppe von Haus Sonne Walsheim begleiteten Neujahrsempfang, gefeiert worden sei. Auch sei die Mitgliederzahl von 170 auf 183 gestiegen, was die gut funktionierende aktive Arbeit verdeutliche.

Schatzmeister Günter Lehmann berichtete von einem konstant gebliebenen Finanzpolster. Kreisvorsitzender Peter Rothgerber stellte die Notfalldose vor, die durch den Inhalt wichtiger persönlicher Informationen ein lebensrettendes Utensil sein könne. In der personell gut besetzten Kreisgeschäftsstelle würden dienstags und mittwochs Sprechstunden zum Schwerbehindertenrecht, donnerstags Rentenberatungen stattfinden.

Krause, der auch stellvertretender Bundes- und Landesvorsitzender des VdK ist, erwähnte, dass es landesweit 170 Ortsvereine gäbe, die mittlerweile Heimat fast 50 000 Mitglieder seien.



Die dynamische Entwicklung offenbare aber auch den „Spiegel der Problemlage. Die Menschen kommen zum VdK weil sie Probleme beispielsweise mit der Pflegeversicherung, dem Versorgungsamt bei Einstufungen der Schwerbehinderung, mit der Rentenversicherungsanstalt beispielsweise bei Prüfung der Erwerbsunfähigkeit haben“.

Der gestiegenen Nachfrage geschuldet habe sich der VdK auch infrastrukturell verbessert, damit die Anliegen der Menschen stärker aufgegriffen werden können. Er sprach auch von den Verdiensten des VdK, insbesondere bei der Hartnäckigkeit der Finanzierung, aber auch anderer Institutionen und Menschen, die sich für den im Mai beginnenden Bau des Fahrstuhles am Feuerwehrgerätehaus Peppenkum eingesetzt hätten. „Wichtig ist, dass jeder ältere Mensch die Räumlichkeiten erreichen kann“, so Krause.

Die ehrenamtliche Bürgerlotsin Elisabeth Lehmann, auch Mitglied im VdK Parr-Altheim, rief alle auf, ihre Dienste in Anspruch zu nehmen und unterstrich, dass sie zur Geheimhaltung verpflichtet und keine Informationen nach außen dringen würden. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Andrea Faber, Hans-Peter Hauck, Ortrud Huppert und Roland Weinmann geehrt.