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Blieskastel
Unruhige Weihnachten und Einsatzrekord der Wehr

Blieskastel. Zu gleich vier Einsätzen musste die Feuerwehr Blieskastel zusammen mit den Löschbezirken Bierbach und Niederwürzbach über die Weihnachtsfeiertage ausrücken. Es galt, einen Keller leer zu pumpen, einen Kaminbrand zu bekämpfen sowie zwei Mal den Rettungsdienst zu unterstützen. red

Dabei wurde auch die historische Rekordmarke an Einsätzen für den Löschbezirk Blieskastel erneut geknackt.

Der erste Einsatz beschäftigte am Heiligmorgen kurz nach neun Uhr zunächst den Löschbezirk Bierbach: Grund war ein Wasserrohrbruch im Keller eines Einfamilienhauses. Um auch letzte Mengen an Schmutzwasser aufnehmen zu können, wurde wenig später der im Löschbezirk Blieskastel stationierte Wassersauger nachgefordert.

Heiligabend um kurz vor 24 Uhr wurde der Löschbezirk Blieskastel, diesmal mit den Kameraden aus Niederwürzbach, zur Notfalltüröffnung für den Rettungsdienst in den dortigen Löschbezirk alarmiert. Da eine Nachbarin die Tür noch vor Eintreffen der Einheiten öffnete, konnte der Technische-Hilfe-Zug aus Blieskastel, bestehend aus dem Einsatzleitwagen, des Rüstwagens, sowie der Drehleiter wieder abrücken. Wenig ruhiger gestaltete sich auch der erste Weihnachtsfeiertag. Die Integrierte Leitstelle alarmierte die Feuerwehr Mandelbachtal mit dem Löschbezirk Habkirchen zu einem Kaminbrand im dortigen Gemeindeteil. Da bei solchen Einsatzlagen meistens eine Drehleiter benötigt wird, wurde auch zeitgleich das am nächsten stationierte Fahrzeug aus Blieskastel mitalarmiert. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass kein Ruß- oder Flammschlag aus dem Kamin mehr zu erkennen ist. Dennoch wurde der zuständige Bezirksschornsteinfeger, ein Mitglied der Feuerwehr, mittels der Blieskasteler Drehleiter zur finalen Abklärung der Lage über den Kamin gefahren. Nachdem dessen Temperatur wieder im Sollbereich und das Innere von Ruß befreit wurde, war der Einsatz auch hier beendet.



Ein weiterer Einsatz im Bereich der Technischen Hilfe brachte die Einheiten Blieskastel und Niederwürzbach am 28. Dezember erneut zur Notfalltüröffnung für den Rettungsdienst in den dortigen Stadtteil. Noch vor Eintreffen der Kräfte aus Mitte mit speziellem Werkzeug, konnten die ortsansässigen Kameraden die Tür bereits öffnen und die Einsatzstelle dem Rettungsdienst sowie der Polizei übergeben.

Hierbei handelte es sich für den Löschbezirk Blieskastel übrigens um den inzwischen 250. Einsatz für dieses Jahr. Ein erneuter Rekord, der das Jahr 2017 mit 200 Einsätzen wiederum toppte. „Es ist unglaublich, was meine Jungs und Mädels in diesem Jahr im gesamten Stadtgebiet leisten mussten, primär den zahlreichen Unwetter- und Starkregenereignissen geschuldet“, so der Stadtwehrführer Michael Nehlig.