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Da freuen sich die Kinder in Breitfurt
Vom glücklichen Ende einer langen Baumaßnahme

 Rund ums neue Klettergerüst freuen sich mit den Kindern (v. l.):  Jörg Gebele, Wolfgang Langenbahn und Alban Degel, Anja Haßdenteufel, Martin Moschel, Annelie Faber-Wegener, Theophil Gallo, Stephanie Albrecht, Julia Ehses, Guido Freidinger und Andrea Kruft.
Rund ums neue Klettergerüst freuen sich mit den Kindern (v. l.):  Jörg Gebele, Wolfgang Langenbahn und Alban Degel, Anja Haßdenteufel, Martin Moschel, Annelie Faber-Wegener, Theophil Gallo, Stephanie Albrecht, Julia Ehses, Guido Freidinger und Andrea Kruft. FOTO: Wolfgang Degott / Picasa
Breitfurt. 17 Jahre dauerten Planung und Umsetzung für die Neugestaltung des Schulhofes und Spielplatzes an der Grundschule und der Mehrzweckhalle in Breitfurt. Jetzt konnten beide ihrer Bestimmung übergeben werden. Von Wolfgang Degott

Die Feierstunde wurde von Lied- und Musikbeiträgen der Kinder der Grundschule an der Blies umrahmt. „Der Schulhof ist für uns ein Mittelpunkt im Schulalltag. Er lädt täglich zum Spielen, Verweilen und Auftankten fürs Lernen ein. Wir sind glücklich, dass wir diese Möglichkeit für die Kinder haben,“ freute sich Schulleiterin Anja Haßdenteufel. Ortsvorsteher Martin Moschel skizzierte den Verlauf des Projektes, das 2001 auf Initiative des SPD-Ortsvereins mit der Gründung eines Arbeitskreises durch den Ortsrat begonnen hatte. Es folgten erste Vorschläge der Schulkinder und derer, die die Nachmittagsbetreuung am 83 Kinder zählenden Standort besuchen. So wurde das Areal komplett überarbeitet und eine baufällige Mauer abgerissen. Ersetzt wurde sie durch eine bepflanzte Böschung.

Im hinteren Bereich entstanden bis 2013 eine Arena und eine Pausenhalle mit einer „essbaren Ecke“. Auch die auf Drängen des Turnvereins notwendige Sprunggrube konnte mit integriert werden. Es folgten ein Volleyball- und ein Fußballfeld auf der versiegelten Schulhoffläche und eine Kletterwand. Nachdem die Stadt Blieskastel den schon vorhandenen Spielplatz für den Schulbetrieb freigegeben hatte, wurde dieser mit Hilfe des „Haus- und Hofarchitekten“ Gerhard Weinland komplett verändert. Dabei wurden die Breitfurter von den städtischen Mitarbeitern Alban Degel und Wolfgang Langenbahn tatkräftig unterstützt.

„Es blieb kein Teil auf seinem Platz“, sagte Ortsvorsteher Martin Moschel, der auch die Verdienste seiner Vorgänger hervorhob. Auch die Initiative und das Engagement der Mitarbeiter der Neuen Arbeit Saar blieb nicht unerwähnt. Sie erledigten im Wesentlichen die Arbeiten. Ohne sie hätte das Vorhaben, das sich auch im Dorfentwicklungsplan von Breitfurt wiederfindet, nicht umgesetzt werden können. Dass in der Arrondierung des Geländes auch noch zusätzliche Parkplätze für die Halle entstanden sind, unterstreiche die multifunktionale Nutzbarkeit. 11000 Euro seien von der Stadt Blieskastel beigesteuert worden, erwähnte Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener. Und es seien noch 24 000 Euro des Abwasserwerks und 13 000 Euro aus Mitteln des Wirtschaftsministeriums für Entsiegelungsmaßnahmen dazu gekommen. „Der Schulhof ist durch die Umgestaltung zu einem Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft mit multifunktionalen Nutzungsmöglichkeiten und für alle ein Mehrgewinn geworden “, ergänzte das Stadtoberhaupt. Landrat Theophil Gallo bezeichnete das jetzt fertiggestellte Vorhaben als eine „tolle Geschichte“, das als Musterprojekt innerhalb des Saarpfalz-Kreises angesehen werden könne.