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SPD-Stadtratsfraktion
SPD: Bescheid ist richtungweisend für die Biosphäre

Blieskastel. Für den SPD-Stadtverband Blieskastel ist der negative Entscheid des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) zur Erweiterung des Kalksteinbruchs auf dem Hanickel zwischen Wolfersheim und Rubenheim richtungweisend für die gesamte Biosphäre Bliesgau. red

„Der Entscheid hebt die Bedeutung des Natur- und Artenschutzes in der von Schutzgebieten durchzogenen Biosphäre Bliesgau hervor und zeigt der wirtschaftenden Tätigkeit innerhalb und in der Nähe von Schutzgebieten und in den Lebensräumen bedrohter Arten deutliche Grenzen auf“, erklärt Blieskastels SPD-Chef Achim Jesel. „Der Entscheid“, so Jesel, „stärkt die Erwartungshaltung vieler Bürger, in einer Biosphärenregion besonders pfleglich mit unserem Lebensraum umzugehen.“

Diese Erwartungshaltung habe ihren deutlichen Niederschlag in den zahlreichen naturschutzrechtlich begründeten Einwendungen aus der Bürgerschaft gegen die Erweiterung des Steinbruchs gefunden. Für Achim Jesel stehen auf der Grundlage dieser Entscheidung auch die Genehmigungen für weitere Windkraftanlagen im Bliesgau in Frage. „Auch hier wird ein strenger Maßstab in Bezug auf den Artenschutz, vor allem den Schutz bedrohter Vogelarten wie den Rot- und Schwarzmilan, den Uhu oder Schwarzstorch anzulegen sein.“