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Ortsrat Blieskastel
Passanten sollen sich sicherer fühlen

Ortsvorsteher Jürgen Trautmann und seine Stellvertreterin Jutta Schmitt-Lang zeigen die Stelle in der Altstadt, an der elektronische Poller für mehr Sicherheit sorgen sollen.
Ortsvorsteher Jürgen Trautmann und seine Stellvertreterin Jutta Schmitt-Lang zeigen die Stelle in der Altstadt, an der elektronische Poller für mehr Sicherheit sorgen sollen. FOTO: Hans Hurth
Blieskastel. Ortsrat Blieskastel-Mitte beschließt Poller für Fußgängerzone. In der Von-der-Leyen-Straßen soll die Stolpergefahr minimiert werden.

Die Fußgängerzone in der Kardinal-Wendel-Straße soll sicher werden. Maßnahmen dazu beschloss der Ortsrat Blieskastel- Mitte einstimmig – auf Vorschlag der CDU-Fraktion – in seiner jüngsten Sitzung.

„Schon seit Jahren wird stets von Behinderungen für Rettungskräfte, insbesondere der freiwilligen Feuerwehr, durch Kraftfahrzeuge aller Art in der Altstadt berichtet“, stellte Ortsvorsteher Jürgen Trautmann (CDU) heraus. „Der Fahrzeugverkehr wird immer umfangreicher, die Auto- und auch die Motorradfahrer ignorieren die entsprechenden Gebots- und Verbotsschilder.“ Allein in den letzten vier Wochen sei es in der Fußgängerzone zu zwei Verkehrsunfällen mit Sach- und Personenschaden gekommen.

„Die Fußgängerzone muss die Fußgänger schützen. Es geht nicht an, dass dort die Passanten leichtfertig in Gefahr gebracht werden“, sagte Jürgen Trautmann.



Nach engagierter Diskussion forderte der Ortsrat Blieskastel-Mitte die Stadtverwaltung auf, die Fußgängerzone in der Kardinal-Wendel-Straße zeitlich durch elektronische Poller zu sichern, wobei die bisherigen Zufahrtszeiten beibehalten werden könnten. Die Maßnahme soll noch in diesem Jahr durchgeführt werden. Zusätzlich regte der Ortsrat eine intensivere Beaufsichtigung der Innenstadt durch das zuständige Ordnungsamt des Kreises an.

Weiterer Beschluss: In der Von-der-Leyen-Straße sollen im Rahmen des Konzepts „Barrierearme Altstadt Blieskastel“ mit dem Budget von 13 500 Euro zunächst drei Querungs-Stellen (keine Pflastersteine mehr, sondern Platten) gebaut werden, um so Stolperfallen auszuschließen. „Der Ortsrat Mitte hat bereits durch verschiedene Maßnahmen mit seinem Ortsratsbudget zu weiterer Sicherheit und Abbau von Barrieren im Altstadtbereich beigetragen. Die geforderten drei Stellen und Teile des Leitsystems sollen unter Berücksichtigung der Baumaßnahme Ortsumgehung Ost alsbald umgesetzt werden“, erklärte Jutta Schmitt-Lang (CDU), Trautmanns Stellvertreterin.

Weiteres Thema waren Projekte für ein kinderfreundliches Blieskastel, wobei der Ortsrat oftmals ein Herz für Kinder gezeigt habe und Unterstützung gab. „Aber nicht nur der Ortsrat, sondern immer mehr private Investoren schließen sich zusammen und organisieren Aktionen, um die vorhandenen Spielplätze zu verschönern und aufzuwerten“, stellte Frank Roppen-
ecker von der CDU-Fraktion fest. Das kommunale Gremium folgte dem CDU-Vorschlag, wonach die Elterninitiative für den Spielplatz am Dorfgemeinschaftshaus Alschbach 1000 Euro und die Elterninitiative für den Spielplatz in der Mozartstraße in Lautzkirchen 450 Euro Zuschuss aus dem Budget erhalten.

Abschließend gab es 5000 Euro für die Sanierungsmaßnahmen im Bereich des Naherholungsgebietes im Schwarzweihertal, im Kurort Lautzkirchen.

„Im ersten Bauabschnitt sollen die Spazierwege um die beiden Weiher wetterfest angelegt werden“, begründete Jutta Schmitt-Lang eine Aufwertung des viel besuchten Schwarzweihertals.