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Wehren im Einsatz
Maschine brannte in Lautzkircher Industriehalle

Das Blieskasteler Löschgruppenfahrzeug an der Einsatzstelle im Stadtteil Lautzkirchen.
Das Blieskasteler Löschgruppenfahrzeug an der Einsatzstelle im Stadtteil Lautzkirchen. FOTO: Julia Bungert/Feuerwehr der Stadt Blieskastel
Lautzkirchen. Zu einer Feuermeldung durch eine Brandmeldeanlage in einer Firma im Industriering in Lautzkirchen rückten am Mittwochabend um 17.22 Uhr die Feuerwehren aus Blieskastel, Blickweiler und Webenheim aus. red

In der Industriehalle hatte aus bisher unbekannter Ursache eine Maschine Feuer gefangen. Dabei wurde eine Person verletzt. Innerhalb kürzester Zeit war die 2400 Quadratmeter große Halle leicht verqualmt. Eigene Löschversuche der extra geschulten Mitarbeiter zeigten Erfolg.

„Die Ausbildung und Unterweisungen an Feuerlöschern haben sich bewährt, unsere Mitarbeiter haben richtig gehandelt“, teilte der vor Ort befindliche Brandschutzbeauftragte ergänzend mit. Bei Ankunft des Löschzuges aus Blieskastel-Mitte wurde schnell erkundet, dass alle Mitarbeiter den verqualmten Bereich über die Notausgänge verlassen hatten. Somit konnte sich der unter Schutzausrüstung, mit einem C-Schlauchpack und Strahlrohr sowie mit Atemschutz ausgerüstete Angriffstrupp der Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Durch den Blieskasteler Einsatzleitwagen wurde der Einsatz geführt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrollierten die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera. Zusätzlich wurden bei den Nachlöschmaßnahmen zwei Kohlendioxid-Feuerlöscher eingesetzt. Mit zwei großen Überdrucklüftern wurde die große Firmenhalle durch die Wehr entraucht.

Durch die Rauchentwicklung der brennenden Maschine wurde ein Arbeiter verletzt. Die Person wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst, wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung, mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Blieskasteler Feuerwehr, die mit den drei Löschbezirken vor Ort war, hatte 26 Einsatzkräfte und sechs Fahrzeuge fast eine Stunde im Einsatz, wie der Blieskasteler Wehrsprecher Marco Nehlig abschließend mitteilt.