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Landstraße nach Lkw-Unfall drei Stunden gesperrt

 In den Graben gerutscht war gestern Morgen ein Lkw auf der Landstraße 111. Foto: Feuerwehr
In den Graben gerutscht war gestern Morgen ein Lkw auf der Landstraße 111. Foto: Feuerwehr FOTO: Feuerwehr
Blieskastel. Bei einem Ausweichmanöver ist gestern ein Lkw in Höhe Breitermühle in den Graben gerutscht. Die Feuerwehr eilte herbei und verhinderte, dass der Brummi umkippte. Diese Gefahr sei hoch gewesen, erklärten die Helfer. ert

Für rund drei Stunden gesperrt war gestern Morgen die Landstraße 111 zwischen Niederwürzbach und Lautzkirchen, nachdem ein Lkw mit einem beladenen Container, der Richtung Lautzkirchen fuhr und einem entgegenkommenden Linienbus ausweichen wollte, in Höhe Breitermühle in den Graben gerutscht war und umzukippen drohte. Bei dem Unfall, der gegen 6.30 Uhr passierte, wurde niemand verletzt, wie die Polizei weiter erklärte. Der Verkehr wurde von der Landstraße über die Breitermühle umgeleitet. Nach den Bergungsarbeiten wurde der Lkw des 42-jährigen Fahrers aus Homburg von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Wie die Wehr ergänzend mitteilt, waren die Feuerwehren von Blieskastel-Mitte und Niederwürzbach gegen 6.50 Uhr zu dem Lkw-Unfall alarmiert worden. "Über 45 Grad war der Neigungswinkel des Lkw, er hätte jeden Augenblick komplett zur Seite kippen können", wie Wehrsprecher Marco Nehlig mitteilt. Der Laster sei sofort auf dem regendurchnässten Boden per Seilwinde gesichert worden. Danach sei das Gelände um das Fahrzeug erkundet worden. "Unklar war zu Beginn, ob aus dem Lkw Dieselkraftstoff in die Umwelt ausläuft, da der Wagen auf dem Dieseltank lag. Bei der näheren Erkundung konnte für das Trinkwassereinzugsgebiet Entwarnung gegeben werden", so Nehlig. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Feuerwehr war mit 18 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen über zwei Stunden im Einsatz.