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Kaminbrand in Brenschelbach beschäftigt vier Feuerwehren

Blieskastel. Am Beginn der Woche rückten drei Ortswehren aus Blieskastel und Gersheim sowie eine aus Hornbach zu einem Kaminbrand aus. Am vergangenen Wochenende brannte zudem an einem Wohnaus die Hecke. red

Am Montagmorgen, 18. April, 11.31 Uhr, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Brenschelbach, Pinningen und Blieskastel-Mitte zu einem Kaminbrand in die Vogesenstraße nach Brenschelbach gerufen. Dort brannte der Kamin an einem zweistöckigen Wohnhaus mit starkem Funkenflug und offenen Flammen am Kaminaustritt. Alarmiert wurde auch die Drehleiter aus Hornbach.

Feuerlöscher wichtig

Die Hornbacher Feuerwehr kehrte über ihre 30-Meter-Drehleiter unter Atemschutz und mit Spezialwerkzeug für Kaminbrände den Kamin. Gleichzeitig sicherten die Einsatzkräfte aus Brenschelbach den Kamin und bauten den Brandschutz mit Pulver und Wasser auf. Anschließend wurde der Kaminbereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Die Feuerwehren aus Brenschelbach, Pinningen und Blieskastel-Mitte waren mit drei Einsatzfahrzeugen und zwölf Feuerwehrleuten fast 1,5 Stunden im Einsatz.



Die Feuerwehr Blieskastel-Mitte war bereits am Samstag um 15.51 Uhr zu einer aus unbekannten Gründen brennenden Thuja-Hecke in der Neunkircher Straße gerufen worden. Am Gebäude wurde die Fassade durch den Brand beschädigt, auch die Regenrinne aus Metall war durch die Hitze zerstört worden. Das Feuer konnte mit einem Gartenschlauch des Hauseigentümers und einem Feuerlöscher des Nachbarn noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. "Hier zeigt es sich, wie wichtig so ein Feuerlöscher im Haushalt ist", so der Einsatzleiter Andreas Staudt. Mittels einer Kettensäge wurden die abgebrannten Thuja-Hecken durch die Feuerwehr entfernt, um den Schaden am Gebäude zu kontrollieren.

Die Blieskasteler Einsatzkräfte kontrollierten über eine Steckleiter mit Hilfe einer Wärmebildkamera den Dachbereich und die Zwischendecke, mussten aber nicht weiter tätig werden.