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Jung wird Leiter am Trifels-Gymnasium

Der scheidende Landesjugendpfarrer Steffen Jung aus Altstadt mit seiner Ehefrau Sabine bei seiner Verabschiedung im Martin-Bucer-Haus. Foto: /Landesjugendpfarramt
Der scheidende Landesjugendpfarrer Steffen Jung aus Altstadt mit seiner Ehefrau Sabine bei seiner Verabschiedung im Martin-Bucer-Haus. Foto: /Landesjugendpfarramt
Altstadt/Bad Dürkheim. Die Evangelische Jugend der Pfalz hat jetzt ihren langjährigen Landesjugendpfarrer Steffen Jung aus Altstadt verabschiedet. Der 51-jährige Theologe wird nach dem Willen der Kirchenregierung der Protestantischen Landeskirche der Pfalz, zu der die Saarpfalz-Gemeinden zählen, neuer Leiter des evangelischen Trifels-Gymnasiums in Annweiler

Altstadt/Bad Dürkheim. Die Evangelische Jugend der Pfalz hat jetzt ihren langjährigen Landesjugendpfarrer Steffen Jung aus Altstadt verabschiedet. Der 51-jährige Theologe wird nach dem Willen der Kirchenregierung der Protestantischen Landeskirche der Pfalz, zu der die Saarpfalz-Gemeinden zählen, neuer Leiter des evangelischen Trifels-Gymnasiums in Annweiler. Jung, der teilweise in den USA lebte, war früher Religionslehrer am Saarpfalz-Gymnasium in Homburg. Seit 1997 war er als Landesjugendpfarrer Chef aller Jugendzentralen der Pfälzischen Landeskirche.Über 200 Gäste waren der Einladung in das Martin-Butzer-Haus bei Bad Dürkheim gefolgt, dessen Erhalt zu den Erfolgen Jungs in seiner 14-jährigen Amtszeit gehörte - der längsten eines Landesjugendpfarrers in der Pfalz, wie Johann von Karpowitz vom Landesjugendpfarramt erklärte. Als "einen unter zahlreichen Marksteinen Jungs Wirken als Landesjugendpfarrer" hob Oberkirchenrat Gottfried Müller die Schulbezogene Jugendarbeit als ein Erfolgsmodell hervor, mit dem die Evangelische Jugend jungen Menschen Kirche näher bringt. Mit der Jugendsynodalkampagne und zahlreichen Kampagnen und Jugendevents (wir berichteten) habe es Jung verstanden, die Evangelische Jugend der Pfalz (EJP) profiliert in der Öffentlichkeit zur Geltung zu bringen. Wesentlichen Anteil daran habe, dass Jung es gelungen sei mit der Einführung einer neuen Ordnung die Evangelische Jugend der Pfalz zu einem profilierten Jugendverband mit starkem Selbstbewusstsein und hoher Identität zu formen. So sei die Evangelische Jugend der Pfalz nicht nur der stärkste Einzel-Jugendverband in Rheinland-Pfalz, sondern vor allem ein "Glanzstück der landeskirchlichen Arbeit", wie Müller formulierte.

Anne Gabler, ehrenamtliche Vorsitzende der Evangelische Jugend der Pfalz, verabschiedete Jung mit bewegenden Worten, in denen sie die Bedeutung der durch Jung initiierten "7 Thesen der Evangelische Jugend der Pfalz" beleuchtete. Nicht weniger voll des Lobes wie auch geprägt von Emotionalität dankten zahlreiche weitere Kolleginnen und Kollegen Jung.

Hervorgehoben wurde immer wieder sein scharfer analytischer Verstand und sein von Teamgeist geprägter Führungsstil, so auch von Mike Corsa, Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland, deren Vorsitz der Altstadter Theologe Jung mehrere Jahre inne hatte.



Jung seinerseits dankte allen, die ihn in den Jahren als Landesjugendpfarrer begleitet hatten, für die vielfältig erfahrene Unterstützung und das immer wieder gezeigte Vertrauen. Seinen Humor, ebenfalls immer wieder als eines seiner Markenzeichen benannt, brachte in seinen Abschiedsworten zum Ausdruck: "Herr, vergib denen, die heute Abend nicht immer die Wahrheit sagten - und vergib mir, dass ich mich darüber gefreut habe." jkn