| 20:30 Uhr

Integration mit Schnitz-Ideen

 Dozent Michael Hussmann (Zweiter von rechts) erklärt den Teilnehmern des Holz-Workshops in Blieskastel die Technik zur Bearbeitung der Holzstücke. Foto: Veronika Kiesel
Dozent Michael Hussmann (Zweiter von rechts) erklärt den Teilnehmern des Holz-Workshops in Blieskastel die Technik zur Bearbeitung der Holzstücke. Foto: Veronika Kiesel FOTO: Veronika Kiesel
Blieskastel. Eine ganze Woche lang stand das gemeinsame künstlerische Schaffen im Mittelpunkt des Holzbildhauerkurses, den Artefix – die Freie Kunstschule Saarpfalz – zusammen mit der Flüchtlingshilfe Blieskastel organisiert hatte. red

Ziel des Projekts "Kunst lässt uns zusammenwachsen" war es, jugendlichen und erwachsenen Flüchtlingen ein niedrigschwelliges Freizeitangebot im bildnerischen Bereich und natürlich ein besseres gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen.

Das Projekt "Kunst lässt uns zusammenwachsen" läuft im Rahmen von "Kultur+ im Saarpfalz-Kreis" und wird gefördert in "Trafo-Modelle für Kultur im Wandel", einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes. Außerdem wird es unterstützt vom Saarpfalz-Kreis in Kooperation mit Saarpfalzkultur. Die Einladung zur Teilnahme richtete sich in erster Linie an Flüchtlinge und ihre Paten.

Dieser folgten zuletzt insgesamt acht zumeist junge Asylsuchende aus Syrien.



Unter fachmännischer Leitung

Unter der fachmännischen und künstlerischen Leitung von Michael Hussmann, einem Künstler aus der Eifel, widmeten sich die Teilnehmer dem Werkstoff Holz und seiner Formgebung. Zu Beginn des Workshops, der auf dem Schulhof der Franz-Carl-Schule in Blieskastel durchgeführt wurde, entwickelten sie wunderbare eigene Ideen und zeichneten viele Entwürfe, dann erst machten sie sich gemeinsam an die Bearbeitung des Holzes. Trotz der teils mühseligen handwerklichen Tätigkeit hatten die jungen Leute viel Spaß und kamen miteinandern ins Gespräch.

Deutschkenntnisse verbessern

So konnten die jungen Teilnehmer im Laufe der fünf Tage auch ihre Deutschkenntnisse fast schon spielend verbessern, mitunter brachten sie sogar dem ortsfremden Michael Hussmann noch ein paar saarländische Ausdrücke bei.